Alleinstellungsmerkmale deines Blogs Teil 3 von 3: Dein Blogdesign und deine Marke

arbeitsplatz im café

Schnapp‘ dir Papier, Stift und deinen Computer und leg‘ los. Foto: picjumbo.com

Im letzten Teil meiner drei-teiligen Artikelserie über Alleinstellungsmerkmale deines Blogs geht es um dein Blogdesign und deine Marke: Du wirst lernen, wie du mit beidem einen einzigartigen Blog erschaffen und somit viele Leser und einen professionellen, erfolgreichen Blog aufbauen kannst. Der erste Teil befasste sich mit der Frage warum dein Blog überhaupt Alleinstellungsmerkmale braucht und der zweite Teil behandelte Alleinstellungsmerkmale deiner Inhalte und deiner Stimme.

Was dein Blogdesign aussagt

Der erste Punkt, um den wir uns gemeinsam kümmern, ist dein Blogdesign. Hast du schon mal zwei oder drei Leuten dabei über die Schulter geschaut, wie sie zum ersten Mal auf deinen Blog gehen? Und sie vielleicht gefragt, welchen Eindruck dein Blogdesign auf sie macht? Was ihnen gefällt oder nicht gefällt? Das ist eine Möglichkeit um mal herauszufinden, wie Leser deinen Blog empfinden.

Die Sache ist nämlich die: Anhand deines Blogdesigns kann man sofort sehen, ob du deinen Blog professionell betreibst oder nur als Hobby. Es geht hierbei überhaupt nicht um den „Preis“, also die monetäre Wertigkeit deines Designs: Auch ein kostenloses Design kann toll und hochwertig wirken. Ich meine Dinge wie:

–       gut lesbare Schriften
–       wohl proportionierte Schriftgrößen
–       ein klares Bildkonzept
–       ein Farbkonzept
–       Widgets in deiner Sidebar

Es gibt natürlich viele weitere Punkte, aber diese sind in meinen Augen die wichtigsten. Es ist ein Unterschied, ob mir auf einem Blog als allererstes die blinkenden Bildchen in der Sidebar auffallen, auf der mich irgendwelche Feen angrinsen, oder ob ich mein Hauptaugenmerk ganz automatisch zuerst auf den aktuellen Artikel lenke. Auch ist wichtig, dass die Bilder auf deinem Blog, vor allem auch die Artikelvorschaubilder, alle die gleiche Größe haben: Mal Hochformat, mal Querformat, verschiedene Abmessungen und mal eine Illustration, mal ein Foto – das sieht eher nach Wald und Wiese aus als nach professionellem Blog. Auf diese Punkte werde ich noch mal mit gesonderten Blogartikeln eingehen, denn Elemente eines Blogdesigns sind ein sehr weites Feld ;)

Was ich damit sagen will: Unterschätze niemals dein Blogdesign! Nicht nur ich, sondern auch Leser haben sofort einen bestimmten Eindruck wenn sie auf deinen Blog kommen, auch ohne den ersten Artikel gelesen zu haben. Und der wird vom Blogdesign beeinflusst.

Ab wann ist das Blogdesign wichtig?

Als ich mit BfsF angefangen habe,  hatte ich ein selbst gestaltetes Blogdesign, das mir aber aus verschiedenen Gründen nach einigen Wochen schon nicht mehr gefiel. Mein Gedanke war einfach „Solange kaum jemand deinen Blog liest, brauchst du kein professionelles Design.“ Mittlerweile sehe ich das anders. Gerade am Anfang wollen neue Blogger doch Leser gewinnen und an sich binden – und deshalb ist ein professionelles Blogdesign von Beginn an wichtig, sofern man seinen Blog nicht nur hobbymäßig betreiben will.

Wie eben schon angesprochen, möchtest du mit deinem Blogdesign immer etwas vermitteln. Und dass du in deinem Blog mehr als ein Hobby siehst, darfst du ruhig von Anfang an auch zeigen. Verstehe mich nicht falsch: Wenn dein Blog als Hobby begonnen hat und du erst jetzt die Intention entwickelt hast, mehr daraus zu machen, ist ein nicht- oder semi-professionelles Theme völlig in Ordnung. Aber jetzt hast du die Chance diesen wichtigen Punkt anzugehen!

Darüber hinaus beeinflussen Themes auch Werte wie

–       die Anzahl der Seitenaufrufe pro Leser
–       die Länge des Aufenthalts eines Lesers
–       die Wahrscheinlichkeit, dass ein Leser Inhalte teilt
–       die Wahrscheinlichkeit, dass der Leser wiederkommt
–       die Wahrscheinlichkeit, dass der Leser deinen Newsletter abonniert
–       die Wahrscheinlichkeit, dass der Leser deine Blogartikel abonniert
–       usw.

Wenn die oben genannten Dinge die sind, die du willst, ist ein gutes Blogdesign für dich extrem wichtig.

Was kostet ein Blogdesign?

Viele Blogger denken, dass sie für ein professionelles Theme mehrere hundert oder gar tausend Euro ausgeben müssen. Natürlich geht das – vorausgesetzt man engagiert eine/n Grafikdesigner/in, der ein zu 100% individuelles Blogdesign entwirft. Wenn dann ein Programmierer hinzukommt, der das Ganze in WordPress oder Blogger umsetzt, wird es noch viel teurer. Das muss aber gar nicht sein!

Zum einen gibt es selbstverständlich auch viele kostenlose, aber fachmännische Blogdesigns. Schau’ dafür doch mal hier vorbei:

Free WordPress Themes
40 kostenlose WordPress-Themes für Responsive Design
375+ Free Responsive WordPress Themes

(Hinweis: „Responsiv“ bedeutet, dass das Blogdesign sich an den Bildschirm des Geräts anpasst, auf dem der Leser deinen Blog liest. Es schaut also immer gleich gut aus, egal ob dein Leser deinen Blog am Desktop oder am Smartphone liest.)

Hier gibt es unzählige weitere Seiten – befrage einfach Google mit Suchworten wie „Free WordPress Design“ oder „Wordpress Theme kostenlos“. Ähnliche Suchen kannst du für Blogger ausführen.

Der Nachteil komplett kostenloser Themes: Sehr, sehr viele Leute benutzen sie, weil sie eben kostenlos sind. Deshalb gibt es auch Themes, die etwas kosten, aber durchaus erschwinglich sind. Hier gefällt mir Studiopress sehr gut. Ein Theme erhältst du manchmal schon für unter 50 $ und dann musst du noch das Genesis Framework dazukaufen. Oft gibt es Pakete, die das Genesis Framework und dein Lieblingstheme zusammen enthalten. Auch Themeforest bietet eine riesige Auswahl an bezahlten WordPress-Themes. Außerdem können Google-Suchen nach „Wordpress Theme kaufen“ helfen. Auch hier kannst du ebenfalls nach Blogger-Themes suchen.

Natürlich bietet so ein gekauftes Theme ebenfalls kein 100% individuelles Design, das sonst niemand nutzt. Aber glaube mir: Die Anzahl der Blogger, die bereit sind für ein schönes Design auch zu bezahlen, hält sich in Grenzen. Wenn du später individuelle Anpassungen oder Designelemente haben möchtest, kannst du dafür immer noch Freelancer engagieren, die das für dich umsetzen.

Deine Marke – was ist das?

Ganz einfach: Wenn du all deine Alleinstellungsmerkmale – also deine Inhalte, deine Stimme und dein Blogdesign – zusammennimmst, entsteht deine Marke. Diese Marke ist aufgrund der unterschiedlichsten möglichen Kombinationen das, was deinen Blog besonders macht und woran Leser, die wiederkommen, dich wiedererkennen werden. „Auf diesem Blog war ich doch schon mal …“ Hattest du auch schon mal so einen Gedanken? Dann hat dieser Blog es vermutlich geschafft eine Marke aufzubauen.

Wenn du deinen Blog professionell und erfolgreich aufbauen und betreiben möchtest, kommst du um den Aufbau einer eigenen Marke nicht herum. Auch Elemente wie dein Blogname, dein Logo und viele andere Dinge gehören mit zu deiner Marke. Du kannst deine Marke selbst aktiv aufbauen, indem du die Ratschläge und Tipps aus meinen drei Artikeln zum Thema Alleinstellungsmerkmale deines Blogs befolgst.

Wenn du schon länger bloggst, wird sich deine Marke aber zum Teil bereits selbst herausgebildet haben. Und das ist natürlich super! Denn dann suchst du dir einfach die Teile heraus, bei denen du dich noch verbessern willst und kannst, und behältst deine bereits erreichten Markenmerkmale bei.

Ein Wort zum Schluss

Viele Dinge, die ich dir in dieser drei-teiligen Artikelserie versucht habe zu vermitteln, sind natürlich nicht in Stein gemeißelt. Es gibt immer Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Fakt ist aber: Wenn du professionell bloggen möchtest, dann ist die strategische Konzeption deiner Marke mit 99%iger Wahrscheinlichkeit ein Weg, der zum Ziel führen wird.

Du musst nicht alle Schritte sofort umsetzen, im Gegenteil: Ich empfehle dir sogar dir erst einmal Gedanken zu machen, alles sacken zu lassen, dir Notizen zu machen und Blogs zu analysieren, die du super findest. Was machen diese anders als du, das dir gefällt? Warum gefallen dir diese Blogs? Welche Elemente oder Vorgehensweisen kannst du dir abschauen? Wie kannst du von diesen Blogs lernen?

Mit viel Gehirnschmalz, Evernote* oder einem Notizbuch aus Papier wird nach und nach deine eigene Marke entstehen. Und dann wirst du deinen Blog noch mehr lieben als zuvor – ebenso wie deine Leser :)

Und jetzt möchte ich von dir wissen: Wie hat dir diese drei-teilige Artikelserie gefallen? Hat sie dir weitergeholfen? Möchtest du häufiger Artikelserien lesen?

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