Die einzigen drei Gewohnheiten, die dich garantiert zu einem erfolgreichen Blogger machen

[no_toc]

Der heutige Gastartikel stammt von Walter von Schreibsuchti.de.
Mehr über Walter findest du in der Autorenbox am Ende dieses Artikels.

besserer blogger werden

Mit diesen drei Tipps und Konsequenz wirst du ein besserer Blogger. Foto: Unsplash / Pixabay

Ein erfolgreiches Leben besteht aus einer Reihe erfolgreicher Tage.
Earl Nightingale

Ein Mensch ist das Ergebnis seiner Gewohnheiten.

Ob du es wahrhaben möchtest oder nicht: Das, was du jeden Tag tust, formt deine Persönlichkeit – und auch deinen Blog.

Es sind nicht die großen Würfe und die galaktischen Entscheidungen, die uns zu erfolgreichen Bloggern machen.

Es sind die kleinen Schritte, die wir jeden Tag tun.

Jeden.

Einzelnen.

Tag.

Es ist wohl das merkwürdigste Geheimnis des Erfolgs: Der Zinseszins-Effekt.

Wir alle kennen ihn aus der Schule. Wir alle haben gelernt auszurechnen, was der Zinseszins-Effekt für unser Sparbuch bedeutet.

Aber wir haben vergessen ihn auf unser Leben anzuwenden.

Einige Blogger wollen von Null auf Hundert in drei Sekunden.

Einige erwarten nach drei Monaten Bloggen große Fangemeinden, Lobgesänge und Geldscheine aus dem Wasserhahn.

Doch es gibt keine Abkürzungen.

Es gibt nur die richtigen Schritte, die man immer wieder tun kann.

Ich sage dir, welche drei Schritte ich jeden Tag gehe und die du auch gehen solltest.

Wenn du diese drei Schritte JEDEN Tag gehst, dann wirst du garantiert erfolgreich. Besser gesagt: Du hast gar keine andere Wahl. Es ist ein Gesetz der Natur.

Hier ist der erste Schritt, denn du jeden Tag als Blogger tun solltest:

Create

Entschuldige den englischen Begriff, aber es ging nicht anders.

Erschaffen, kreieren, erzeugen – nenne es wie du willst. Du musst jeden Tag etwas produzieren.

Als Blogger heißt das für dich: Schreibe jeden Tag.

Mache es wie Stephen King: Schreibe jeden einzelnen Tag 500 Wörter. King macht sogar am Wochenende noch Urlaub. Er schreibt nur von Montag bis Freitag.

Das macht 2.500 Wörter die Woche.

10.000 Wörter pro Monat.
2 Romane pro Jahr. (Jeder mit 60.000 Wörtern, wenn man nichts rauskürzt)

Das Ergebnis ist erstaunlich. Der tägliche Schritt ist klein und leicht. 500 Wörter sind gerade mal eine dicht beschriebene DIN A4 Seite.

Doch gerade auch deshalb scheitern viele Blogger daran: Diesen Schritt kann man genauso leicht auslassen.

Viele haben keine Schreibroutine.

Sie haben keine Gewohnheit.

Warum?

Weil sie träumen.

Sie träumen vom großen Erfolg, von Social Media, Strategien und technischen Spielereien.

Sie träumen vom großen Haus, wollen aber keine Ziegelsteine tragen.

Sie denken, dass es einen Trick gibt, den alle verheimlichen und verschwenden ihre Zeit mit der Suche danach.

Es gibt kein Geheimnis. Die Lösung ist bloß zu einfach. Viele wollen es einfach nicht wahrhaben.

Sie waren auf der Suche nach einer Abkürzung. Was sie fanden, war der einfache Rat: Schreibe jeden Tag.

„Und wenn mir nichts einfällt?“

Ich verrate dir noch etwas: Schreibblockaden gibt es nicht.

Dir kommt nicht zu wenig in den Kopf, sondern zu viel. Zu viel Angst, zu viele Zweifel, zu viel Selbstkritik.

Ideen haben wir immer – wir haben bloß Angst sie aufzuschreiben.

„Mein erster Entwurf ist aber schlecht!“

Der erste Entwurf ist immer schlecht. Ich glaube nicht an den perfekten Entwurf. Ich glaube an das Redigieren, Korrigieren und Kürzen.

Ernest Hemingway beschreibt seinen Schreibprozess so: „Ich stutze meine Texte zurecht, bis sie brillant sind. Was andere Autoren als große Vielfalt an Inhalt ansehen, schleife ich zu einem Edelstein.“

Also: Haue gefälligst jeden Tag deine 500 Wörter raus.

Kürzen und kritisieren kannst du später.

Connect

Wieder Englisch, ich weiß. Sorry ;)

Ich verrate dir eine weitere unangenehme Wahrheit.

Diese Wahrheit wollen auch viele nicht wahrhaben, weil sie etwas unangenehm ist.

Und zwar:

Ohne Connections kannst du gleich einpacken.

Es ist unmöglich ohne ein Netzwerk aus bekannten Bloggern deinen Blog bekannt zu machen.

Du hast einfach keine Chance. Sorry.

Aber die alten Hasen der Bloggerwelt (Blogosphäre) sagen doch immer:

„Schreibe nützlichen, informativen und einzigartigen Content (Inhalt). Und die Leser kommen von selbst.“

Dieser Rat hat einen Haken: Er ist nicht wahr.

Die meisten, die diesen Rat geben, sind im Jahr 2007 berühmt geworden. Oder 2009. Heute jedenfalls gilt das nicht mehr.

Damals reichte es einfach zu schreiben und du wurdest bemerkt, weil es einfach wenig Blogs gab. Heute ist das anders.

Heute lautet der Rat: „Schreibe großartigen (nicht guten) Content und promote ihn.“

Ohne Connections kannst du deinen Blog aber nicht promoten (bekannt machen).

Heute lautet die Devise:

Content is king. Connection is queen.
Sonia Simone von Copyblogger

Der Vorteil von Connections:

Sie helfen dir bei Fragen, Engpässen und technischen Problemen.
Sie teilen deine Inhalte auf Twitter, Google+ und Facebook – ganz von selbst.
Sie verlinken in ihren Beiträgen auf deine Inhalte.
Sie erwähnen dich im Gespräch mit anderen.

Die Vorteile liegen auf der Hand.

Doch trotzdem scheuen viele diesen Schritt.

Dieser tägliche Schritt ist für viele Blogger unangenehm. Der Hauptgrund, warum viele Blogger diesen Schritt auslassen, ist: Angst vor Ablehnung.

Blogger sind, wie alle Künstler, zarte Blümchen und sind sehr verletzlich, wenn es um ihr kreatives Schaffen geht. Deshalb haben sie Angst, sich an jemanden zu wenden, der „über ihnen steht“ und der sie kritisieren könnte.

Diese Angst ist aber unbegründet, weil …

… die Bloggerwelt zu 95 Prozent aus lieben Menschen besteht.
… die Anderen auch nur mit Wasser kochen.
… Blogger gerne Kontakte knüpfen und sich über jeden neuen Kontakt freuen.

Und damit du genau weißt, welchen Schritt du täglich in dieser Sphäre tun kannst, habe ich hier eine Liste für dich.

Suche dir einen Schritt aus und verfolge ihn konsequent. Mache dich erst danach an einen neuen.

1. Schreibe Blogger in sozialen Netzwerken an

Dieser Schritt ist relativ leicht. Soziale Netzwerke sind ja dafür da, damit andere einen erreichen können.
Wichtig ist, dass du nicht sofort mit einem Heiratsantrag ins Bett des anderen willst.
„Hi. Mein Blog ist der Beste auf der Welt und bitte erzähle deinen Lesern davon, verlinke mich und schreib‘ es deiner eMail-Liste“, ist wohl der falsche erste Kontakt.

Besser:
„Hi (Name).
Mir gefällt dein Blog und ich finde deine Inhalte auf (Twitter, xyz) wirklich cool. Mach‘ weiter so. Danke für deine Arbeit.“

Wichtig ist, dass man sich zuerst anfreundet.

Weißt du, was ich mit anfreunden meine? Ich meine: anfreunden.

Du musst wirklich interessiert am Menschen sein – und nicht daran, dass er deine Inhalte verbreitet. Das kommt später ganz von selbst.

2. Schreibe Blogger per eMail an

Besser als Nr. 1, aber erfordert auch mehr Mut.

Jeder Blogger hat ein Kontaktformular. Und in der Regel lesen sogar Blogger mit 100.000 Lesern jede einzelne Mail (früher oder später).

Hier kannst du genauso vorgehen wie oben:

Erster Kontakt (Lob)
Zweiter freundlicher Kontakt (Lob und Dank für aktuellen Beitrag, etc.)
Dritter Kontakt: Lob, Dank und eine Bitte: „Ich habe zum gleichen Thema wie du einen Beitrag geschrieben. Was hältst du davon? Wenn du ihn gut findest, wird er vielleicht auch deinen Lesern gefallen.“

3. Nimm‘ an Blogparaden teil

Wenn eine Blogparade stattfindet, dann mach mit. Auch, wenn du dadurch keine großen Besucherströme oder Millionen von Facebook-Likes bekommst. Der wichtigste Grund ist: Connections.

Andere Blogger sehen, dass es dich gibt.

Das ist dein Ziel: Mit der Fahne winken und sagen: „Hallo, hier bin ich. Ich lebe noch.“

4. Schreibe Gastbeiträge auf anderen Blogs

Das ist schon etwas für Mutige. Auf einem anderen Blog einen Gastbeitrag zu schreiben, erfordert Selbstvertrauen.

Doch die Vorteile sind gewaltig:
Eine neue Leserschaft lernt dich kennen.
Du erhältst einen wertvollen Backlink.
Und das Wichtigste: Du baust eine Beziehung mit dem anderen Blogger auf.

Langfristig betrachtet sind Gastbeiträge wohl das Beste, das du tun kannst, um deine Connections mit anderen aufzubauen. Glaube mir.

Na dann.

An die Arbeit.

Mache dir Freunde „da oben“ im Blogger-Olymp.

Und nun kommen wir zum letzten Schritt, den du jeden Tag tun solltest:

3. Consume

Jetzt siehst du, warum ich die englischen Begriffe benutze. Es handelt sich nämlich um die drei Cs: Create, Connect, Consume.

So kannst du dir sehr leicht merken, was du zu tun hast. Gehe jeden Tag durch und frage dich, wie du diese drei Schritte einbauen kannst.

Consume heißt konsumieren.

Du musst jeden Tag neue Informationen zu dir nehmen. Du musst jeden Tag lesen und jeden Tag etwas Neues lernen.

Ja, du musst.

Warum?

Weil alle erfolgreichen Blogger cool sind. Sie sind nicht so cool wie der großmäulige Schläger aus deiner Schulzeit, sondern eher so cool wie Steve Jobs.

Sie haben auf alles eine Antwort, sie haben ein erstaunliches Allgemeinwissen und sind Spezialisten auf ihrem Gebiet.

Wenn du jeden Tag ein bisschen lernst, wirst du mit der Zeit zur Autorität in deiner Nische.

Denn 90 Prozent der Menschen hören nach der „offiziellen“ Ausbildung (Uni, Schule, etc.) auf zu lernen.

Sie sind selbstzufrieden. Das ist der größte Fehler, den du machen kannst: zu denken, dass du schon genug weißt.

Aber mit konsumieren meine ich nicht:

Radio hören.
Fernsehen.
Facebook herunterscrollen
Lustige Youtube-Videos gucken.
Nachrichten schauen.
Zeitung lesen.
Klatsch und Tratsch verfolgen.

Genau das tun nämlich 90 Prozent der Menschen. Du möchtest dich aber (als schlaue Bloggerin) von ihnen abheben.

Ich verrate dir wie:

Lies‘ jeden Tag in einem Sachbuch (15 Minuten reichen schon). Für Blogger eignen sich Bücher über das Schreiben, über Marketing, über Selbstentwicklung und Selbstständigkeit.
Lies‘ jeden Tag einen Blog-Artikel eines großen und etablierten Blogs. Damit lernst du etwas und du gewöhnst dich indirekt daran wie gute Texte aufgebaut sind.
Höre Podcasts zu den Themen Bloggen, Schreiben und Marketing. Ich empfehle dir folgende Podcasts:
The Ledge von Copyblogger (Content)
Smart Passive Income von Pat Flynn (Geld verdienen im Internet)
The 10-Minute Marketing Show von Kim Roach (Internet-Marketing)
Nimm‘ an einem Kurs teil, der speziell für deine Nische gemacht ist, wie zum Beispiel Kochkurse (wenn du Essens-Blogger bist) oder Schreibkurse (wenn du über das Schreiben bloggst).

Hier gilt auch wieder: Eins nach dem anderen.

Suche dir eine Aktivität aus.

Wichtig: Die ersten zwei Schritte gehen vor. Zuerst produzieren, dann verbinden und dann erst konsumieren.

Denn viele bleiben beim Konsumieren stecken. Ganz, ganz böse.

Aber dir wird das jetzt nicht passieren, denn du bist ja eine schlaue Bloggerin auf dem Weg zum Erfolg.

Wenn du diese drei Schritte jeden Tag tun wirst:

Create
Connect
Consume

Dann wird der Erfolg keine Wahl haben. Er wird kommen.

Bleib großartig, schreib großartig.

Walter

PS: Du bist selbständig und willst erfolgreich online Kunden gewinnen? Komm in meine kostenlose Facebook-Gruppe für mehr Tipps, Anregungen und den Extrakick Motivation!

Teile den Beitrag

Share on facebook
Share on twitter
Share on xing
Share on pinterest
Share on whatsapp

Bewirb dich jetzt für mein neues Programm Funnelzauber

Starte mit meinem Lieblingskunden-Workshop Unique

Erstelle, launche und verkaufe deinen Onlinekurs Schritt für Schritt

*Affiliatelink

Abonniere den Podcast hier:

Hi

Ich bin Katharina.

Ich helfe dir, ein erfolgrieches Online-Business mit Onlinekursen aufzubauen.

Online Business leicht gemacht
Komm in meine kostenlose Facebook-Gruppe