Wunderwaffe Gastartikel – Alles, was du wirklich wissen musst (Teil 1)

Gastartikel schreiben

Gastartikel schreiben – vielleicht bei Bloggen für schlaue Frauen? ;) Foto: PublicDomainPictures / Pixabay

Möchtest du auch mehr Leser, mehr Kommentare, mehr Newsletter-Abonnenten – kurz gesagt: mehr von allem? Dann solltest du diesen Artikel ganz genau lesen. Es geht nämlich heute darum, welche Vorteile du durch das Veröffentlichen von Gastartikeln auf anderen Blogs hast. Und wie du geeignete Blogs für deine Gastartikel findest … Blogs mit einer ähnlichen Thematik und Zielgruppe natürlich. Dadurch erschließt du dir neue Leserkreise und machst dich online sichtbarer und bekannter – und kommst einen Schritt weiter auf dem Weg von der Leidenschaft zum Internet Business.

Achtung! Das ist heute der erste Teil zum Thema „Wunderwaffe Gastartikel“. Am Montag, den 29. September 2014, erscheint hier bei BfsF der zweite Teil. Schau auf jeden Fall wieder rein – da gibt’s dann nämlich richtig gute Tipps dazu, wie du die Leser anderer Blogs durch Gastartikel auf deinen Blog lotst, gebührend begrüßt und wie du sie zu deinen eigenen Lesern machst …

Du möchtest diesen Artikel später in Ruhe lesen? Dann lade dir den kompletten Beitrag als PDF runter: Download „Wunderwaffe Gastartikel“ Teil 1

Welche Vorteile hat das Veröffentlichen von Gastartikeln auf anderen Blogs?

Gastartikel auf anderen Blogs zu veröffentlichen hat viele Vorteile – das habe ich soeben schon einmal erwähnt. Doch welche Vorteile sind das genau?

Vorteil 1: Kontakte zu anderen Bloggern knüpfen

Gastartikel auf anderen Blogs zu schreiben bedeutet, dass du in Kontakt mit anderen Bloggern kommst. Unter Umständen auch mit Bloggern, die schon viel länger bloggen als du und dadurch schon viel mehr Erfahrung haben. Sie können dir sicher den ein oder anderen Tipp geben – nicht nur im Hinblick auf deinen Gastartikel, sondern auch allgemein. Außerdem verfügen sie meistens über ein größeres Netzwerk von Lesern, Fans und Followern als du – oder zumindest ist das der Idealzustand. (Schau dir dazu auch das Kapitel „Wie wähle ich den richtigen Blog für meinen Gastartikel aus?“ an.)

Gastartikel Hangout Google+ Header

Vorteil 2: Sichtbarkeit der eigenen Marke steigern (Personal Branding) => erhöhte Glaubwürdigkeit => mehr Einfluss

Das Veröffentlichen von hochwertigen Texten auf anderen Blogs steigert auch die Sichtbarkeit deiner Marke – sowohl deiner Blog-Marke („Bloggen für schlaue Frauen“), als auch die Sichtbarkeit deines Personal Brands („Katharina Lewald“).

Wenn du beim Bloggen an einem bestimmten Punkt angelangt bist, wirst du merken, dass es an genau dieser Stelle darum geht deine eigene Sichtbarkeit zu verbessern, sprich: Im Netz bekannter zu werden. Du kennst das bestimmt auch: Es sind immer dieselben Blogger, die eigentlich überall mitmischen, immer jederzeit und überall präsent sind. Man kann sie dadurch kaum übersehen und jeder kennt sie. Je präsenter du im Netz bist, desto höher ist auch deine Glaubwürdigkeit.

Sicher hast du schon mal irgendein dubioses „Reich werden in 5min.“-Angebot gesehen, oder? Die „Autoren“ solcher Kurse behaupten von sich, in puncto Internet Marketing voll die Leuchten zu sein. Die Tatsache, dass man deren Namen aber im Netz so gut wie nirgendwo findet, zeugt eigentlich vom genauen Gegenteil. Was heißt das? Das heißt, je präsenter im Netz du bist, desto eher wird man dir deine Expertise oder deine Leidenschaft für dein Thema auch glauben.

Schließlich geht mit erhöhter Glaubwürdigkeit auch mehr Einfluss einher: Wem viele Menschen vertrauen, der wird früher oder später – bewusst oder unbewusst – zum „Meinungsmacher“, auch Influencer genannt. Dies ist sicher ein Weg, der sehr schwer einzuschlagen ist, wenn man es bewusst darauf anlegt. Aber mit sehr guten Gastartikeln auf anderen Blogs kommst du dem Ziel ein Influencer zu werden – zumindest auf einem gewissen Gebiet – immer näher.

Vorteil 3: Traffic für eigenen Blog (neuer Leserkreis!)

Durch einen hervorragenden Gastartikel kannst du natürlich auch Traffic auf deinen eigenen Blog leiten. Hierbei ist es wichtig, dass du in deinem Gastbeitrag thematisch passende Artikel auf deinem eigenen Blog verlinkst und vor allem, dass du solche Links mit deinem „Gastartikel-Anbieter“ auch absprichst. Ich persönlich hatte bei meinen bisherigen Gastartikeln noch nicht so viel Glück mit Traffic, aber das liegt daran, dass ich eher Blogs mit einem sehr breiten Themenspektrum ausgewählt habe. Deshalb ist es so wichtig die richtigen Blogs für Gastartikel auszuwählen – und nicht welche mit massenweise Lesern, die aber an deinem Thema gar nicht interessiert sind. Muss ich mir auch noch mal hinter die Ohren schreiben ;)

Nicht zu vergessen, bekommst du dadurch nicht „irgendwelchen“ Traffic – sondern idealerweise lernt ein völlig neuer Leserkreis deinen Blog kennen (und hoffentlich lieben). Wie gesagt: Hier ist das A und O wirklich die richtigen Blogs für deine Gastartikel auszuwählen. Schau dir das entsprechende Kapitel dazu genauer an.

Vorteil 4: Eigenen Schreibstil verbessern durch viel Übung

Robert Weller führt in seinem Artikel über Vorteile von Gastartikeln auch an, dass man seinen eigenen Schreibstil durch sie verbessert. Denn sinnvollerweise liest man auch den ein oder anderen Artikel auf dem Blog, auf dem man seinen Gastartikel veröffentlichen möchte ;) Dadurch bekommt man ein Gefühl für andere Schreibstile und kann seinen eigenen Stil besser reflektieren. Im besten Falle sogar optimieren. Und da man als Gastartikel nur seine aller-, allerbesten Artikel rausgeben sollte, gibt man sich beim Schreiben automatisch mehr Mühe.

Vorteil 5: E-Mail-Liste erweitern

Klar – ein neuer Leserkreis kommt auf deinen Blog. Wenn dein Freebie (Give Away, Lead Magnet, Incentive) attraktiv genug ist, werden sich auch einige dieser Besucher für deinen Newsletter anmelden. (Tipps dazu gibt’s übrigens auch im zweiten Teil dieses Artikels, der kommenden Montag erscheint!)

Erst kürzlich habe ich irgendwo gelesen, dass ein Blogger durch einen einzigen Gastartikel 600 (!) neue Newsletter-Abonnenten bekommen haben soll. Naja, ich glaube das war ein amerikanischer Blogger, das kann man mit unserer kleinen Blogosphäre in Deutschland kaum vergleichen. Aber auch hier gilt: Je zielgerichteter du deine Gastartikel streust, desto mehr Newsletter-Abonnenten wirst du am Ende gewinnen können. Um Enttäuschungen vorzubeugen, sollte das aber nicht das Hauptziel sein.

Vorteil 6: Einer oder mehrere Backlinks

Vor allem Menschen, die sich mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) beschäftigen, führen gerne diesen Punkt an: Backlinks! Sprich: Ein erfolgreicher Blog, dessen Domain bei Google eine gute Position hat, verlinkt deinen eigenen Blog. Das ist an sich gut. Das Problem ist, dass dieser Umstand von sehr vielen bösen Menschen (ganz bösen Menschen, harr, harr …) bereits ausgenutzt wurde, und Google dem irgendwann einen Riegel vorgeschoben hat.

Gastartikel Hangout Google+ Header

Das heißt: Im Zweifelsfall kann ein Backlink von einem anderen Blog sogar schädlich für deinen Blog sein. Aber nur, wenn der Link thematisch überhaupt nicht passt – also mach dir hier keine Sorgen. Sollte dein Zielblog keine Backlinks erlauben, musst du damit leben. Einige Blogger bekommen tatsächlich täglich Anfragen für Gastartikel, nur weil die Gastartikel-Autoren Backlinks haben wollen. Sowas ist böse. Ganz böse.

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Wie wähle ich den richtigen Blog für meinen Gastartikel aus?

Der wichtigste Aspekt beim Schreiben von Gastartikeln ist die Auswahl des Gastartikel-Blogs – also des Blogs, auf dem du einen Gastartikel platzieren möchtest. Doch welche Eigenschaften hat der ideale Gastartikel-Blog? Nun, den „idealen“ Gastartikel-Blog gibt es höchstwahrscheinlich nicht. Aber wenn du einen Blog für deinen Gastartikel auswählen möchtest, schau dir folgende Faktoren an:

Reichweite (Leserschaft/Seitenaufrufe)

Du möchtest mit deinem Gastartikel eine möglichst große Leserschaft ansprechen – groß, aber sehr spezialisiert auf dein eigenes Blogthema. Deshalb solltest du dir vorab die Reichweite deines Wunsch-Gastartikel-Blogs anschauen. Häufig findest du Angaben zu Leserschaft und Seitenaufrufen in einem so genannten „Media Kit“, das eigentlich für Unternehmenskooperationen oder die Presse gedacht ist.

Gibt der Blogger keine Reichweiten-Informationen heraus, hast du drei Möglichkeiten:

Du fragst ihn. Das kann aber in die Hose gehen, denn dann bekommt der Blogger das Gefühl, dass du nur wegen seiner Besucherzahlen bei ihm schreiben möchtest. Der Ratschlag ist also mit Vorsicht zu genießen. Was du auch machen kannst, ist dir den Google Pagerank des Blogs anzuschauen. Hat er überhaupt einen Pagerank oder sogar einen hohen, hat er bereits viele qualitativ hochwertige Backlinks von anderen Webseiten bekommen, muss also folglich auch eine gewisse Reichweite haben. Die dritte Möglichkeit ist, dass du nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität der Leser deines Wunsch-Gastartikel-Blogs setzt.

Chrome Plugin Open SEO Stats Screenshot

Mit dem Chrome-Plugin „Open SEO Stats“ kannst du den Pagerank eines Blogs checken.

Verwandtes Thema / Zielgruppe

Dass der Blog, auf dem du deinen Gastartikel veröffentlichst, ein verwandtes Thema behandeln sollte, ist wohl klar. Oder macht es Sinn, dass ein Foodblogger auf einem Technikblog ein Rezept postet? Wohl kaum. (Ja, es kann in Einzelfällen vielleicht sogar hinhauen. Aber in den meisten Fällen wohl eher nicht.) Generell gilt: Je artverwandter das Thema, desto besser.

Die Zielgruppe spielt natürlich auch eine Rolle. Es gibt beispielsweise Foodblogs, die sich eher an Studenten oder Leute mit wenig Zeit/Bock zum Kochen richten – aber auch solche, die sich an Menschen richten, die unheimlich gerne kochen und sich auch Zeit dafür nehmen. Versuche im Vorfeld rauszukriegen welche Zielgruppe dein Wunsch-Gastartikel-Blog anspricht und ob diese auch an deinen Artikeln Interesse haben könnte.

Das kannst du auch wieder anhand des Media Kits feststellen oder auch mit Hilfe der Blog-Kommentare. Besuche doch die Blogs einiger Kommentatoren deines Zielblogs. Möchtest du diese Leute als Leser (und später vielleicht als Kunden) haben? Wenn ja, dann ran an den Speck. Wenn nicht, vielleicht doch lieber weitersuchen.

Reichweite in den sozialen Netzwerken (Follower/Fans)

Wenn dein Wunsch-Gastartikel-Blog eine große Reichweite in den sozialen Netzwerken hat, ist das für dich natürlich auch super – sofern der Blogger Gastartikel in seinen Social Networks prominent verlinkt und bewirbt. Dazu komme ich gleich noch mal.

Allgemeiner Umgang mit Gastartikeln

Kommen all die oben genannten Punkte auf deinem Zielblog  zusammen? Super! Nun solltest du aber zuerst die sozialen Kanäle des Bloggers überprüfen, ihm selbst folgen und schauen, wie er mit anderen Gastartikeln umgeht. Teilt er die Gastartikel in den sozialen Netzwerken? (Zur richtigen Uhrzeit?) Weist er in den Beiträgen dann auch auf den jeweiligen Twitter-Kanal, die Facebook-Seite, das Google+-Profil des Gastautors hin? Vergibt er passende Hashtags?

Direkt auf dem Gastartikel-Blog musst du auch genau hinschauen: Wie werden Gastartikel platziert? Sind sie eher Lückenfüller oder werden sie angekündigt, irgendwie besonders hervorgehoben? Gibt es eine Gastautoren-Box, in der du ein wenig über dich erzählen kannst (am besten mit Foto)? Werden die Gastartikel auf deinem Zielblog ebenfalls kommentiert? Wie ist der Ton in den Kommentaren? Eher freundlich oder sehr kritisch?

Ich führe all diese Punkte hier an, weil ich mittlerweile mehr als am Anfang auf diese Dinge achte … und mir gewünscht hätte einige Tipps vorher bekommen zu haben ;) Den „perfekten Gastartikel-Blog“ gibt es ohnehin nicht! Aber es macht schon einen Unterschied, ob ein Blogger mit Gastartikeln nur seine Lücken füllt, oder ob er sie den Lesern als schmackhaftes Extra präsentiert.

Fazit: Gastartikel auf anderen Blogs sind klasse!

Das Schreiben von Gastartikeln auf anderen Blogs eröffnet dir viele Möglichkeiten: Du steigerst die Reichweite deines Blogs, du stärkst dein Personal Branding und damit auch deinen Einfluss und deine Glaubwürdigkeit. Außerdem verbesserst du deinen Schreibstil, erschließt dir neue Leserkreise und bekommst – im Idealfall – sogar den ein oder anderen Backlink.

Beim Auswählen geeigneter Blogs für deine Gastartikel kommt es vor allem darauf an, die Reichweite, die Social Media-Aktivitäten, die Leserschaft und Zielgruppe, sowie den allgemeinen Umgang mit Gastartikeln zu „checken“.

Doch wie funktioniert das nun genau – Gastartikel schreiben? Und wie bekommst du die Leser des anderen Blogs auf deinen eigenen? Tipps und meine Erfahrungen dazu liest du im zweiten Teil dieses Artikels, der am 29. September 2014 hier bei BfsF erscheint.

Tipp: Daniela von bloggerabc, mit der ich zusammen den Google Hangout am 1. Oktober 2014 veranstalte, hat heute ebenfalls einen Artikel zum Thema veröffentlicht: Gastautoren finden – 8 Schritte zum Erfolg. Schau doch mal bei ihr rein.

Du möchtest diesen Artikel später in Ruhe lesen? Dann lade dir den kompletten Beitrag als PDF runter: Download „Wunderwaffe Gastartikel“ Teil 1

Kennst du noch andere Vorteile für das Schreiben von Gastartikeln auf anderen Blogs? Oder hast du weitere Tipps dazu, wie man geeignete Blogs für Gastartikel findet? Welche Erfahrungen hast du bereits mit Gastartikeln gemacht?

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