Wie viel Zeit kostet ein Blog?

Macbook Wie viel Zeit kostet ein Blog?

Wie viel Zeit kostet ein Blog? Foto: Picjumbo

Dass ein Blog viele Vorteile hat, darüber sind wir uns einig – sonst würdest du vermutlich diesen Artikel nicht lesen ;) Aber wie viel Zeit kostet eigentlich ein Blog?

Erst kürzlich fragte mich eine Interessentin, wie viel Zeit sie für einen Blog wöchentlich einplanen müsste, wenn sie damit beginnen würde. Diese Frage hat mich zu diesem Artikel inspiriert, denn sie ist alles andere als pauschal zu beantworten.

Wie viel kostet ein Auto?!

Letztens habe ich einen Podcast gehört. Ich glaube es war ein Interview mit Markus Cerenak. Er antwortete auf die Frage „Wie viel Zeit kostet ein Blog?“ etwa sinngemäß:

„Das ist das Gleiche, wie wenn du mich fragst, wie viel kostet ein Auto.“

Hier kann ich nur zustimmen! Denn wie viel Zeit ein Blog kostet, hängt von ganz verschiedenen Faktoren ab, denen wir jetzt mal gemeinsam auf den Grund gehen.

1. Was sind deine Ziele?

Ob du für deinen Blog fünf Stunden Zeit in der Woche brauchst oder einmal im Monat eine halbe Stunde, hängt vor allem von deiner Zielsetzung ab. Je ehrgeiziger du dir deine Blog-Ziele setzt, umso mehr Zeit wird dich dein Blog kosten.

Verschiedene Ziele erfordern mehr oder weniger Zeit. Ein Beispiel: Wenn du Beraterin oder Coach bist und Kunden mit deinem Blog akquirieren möchtest, sollten deine Artikel wirklich hervorragend sein, also deine Fachkompetenz zeigen oder deinen potenziellen Kunden in irgendeiner Art und Weise helfen. Hier spricht man auch von einer „Positionierung als Experte“, das hast du bestimmt schon mal gehört. Dementsprechend wird das Schreiben eines Artikels mehr Zeit in Anspruch nehmen. Ich persönlich finde, ein richtig guter Artikel muss mindestens 500 Wörter haben – bei mir sind es meistens um die 800 bis 1.000 Wörter.

Ist dein Ziel lediglich regelmäßig Traffic auf deine Website zu ziehen, damit die Blogbesucher vielleicht in deinem Online Shop einkaufen, sind zwei oder drei kurze News-Artikel in der Woche vielleicht schon ausreichend. Probieren geht hier über studieren!

Generell gilt: Die meisten Vorteile eines Blogs lassen sich nur dann voll ausnutzen, wenn du regelmäßig Artikel veröffentlichst: Ich persönlich bin ein Fan von mindestens einem Artikel pro Woche – aber ich habe auch schon von Unternehmensblogs gehört, die mit den Ergebnissen bei einem Artikel pro Monat zufrieden sind.

2. Bist du blutiger Anfänger?

Wenn du erst ganz frisch mit dem Bloggen startest, wirst du mehr Zeit dafür benötigen, als wenn du schon einige Erfahrungen gesammelt hast. Das Entwickeln von Themenideen, das Recherchieren von Informationen, das Schreiben selbst (siehe Punkt 4), das Korrigieren und Lektorieren – all das fällt dir vermutlich am Anfang schwerer. Oder zumindest einige dieser Aufgaben, andere nicht.

Dieser Aspekt ist nicht zu unterschätzen. Und gerade hier ist die Einschätzung schwierig: Wenn du mich fragst „Katharina, ich möchte vielleicht anfangen zu bloggen. Wie viel Zeit wird mich das kosten?“, kann ich dir diese Frage nicht beantworten. Denn ich kenne dich nicht und weiß nicht, wie fix du die oben genannten Aufgaben erfüllst.

3. Technik-Ass oder Technik-Null?

Ein Blog möchte gepflegt werden: Beispielsweise müssen Plugins regelmäßig aktualisiert werden, auch die aktuelle WordPress-Version sollte man im Auge behalten. Außerdem gibt es immer mal wieder hier und da Kleinigkeiten, Stellschrauben quasi, an denen gedreht werden kann und sollte. Ist die Opt in-Box für deinen Newsletter am Ende eines Artikels wirksamer oder am Anfang? Sollte die Schrift vielleicht lieber etwas größer sein? Außerdem wollen Kommentare moderiert und beantwortet werden, sofern du die Kommentarfunktion freigeschaltet hast.

Du musst all das natürlich nicht selbst machen, du kannst dir hier Hilfe holen (zum Beispiel von mir). Wenn du null Ahnung von Technik hast, aber kein Geld für Hilfe ausgeben magst, musst du hier natürlich auch mit mehr Zeit rechnen.

Übrigens: Hier ist auch ein entscheidender Faktor wie viel Spaß du daran hast, verschiedene Dinge auszuprobieren. Hast du wenig oder gar keinen Spaß daran an deinem Blog zu werkeln, kannst du ruhigen Gewissens weniger Zeit dafür aufbringen. Dann musst du aber auch die Konsequenzen ziehen.

4. Wie schnell schreibst du?

Es ist kein Geheimnis: Das Schreiben hochwertiger (!) Blogartikel nimmt beim Bloggen die meiste Zeit in Anspruch. Wichtig ist hierbei: Um einen Blog zu starten, musst du keinesfalls bereits schreiben können. Als ich 2006 angefangen habe zu bloggen, habe ich auch nicht so geschrieben wie heute, das kannst du mir glauben ;)

Aber: Je weniger Erfahrung du mit dem Schreiben hast, umso mehr Zeit wirst du am Anfang dafür benötigen. Das habe ich eben schon angesprochen, aber es ist doch ein wichtiger Aspekt – der einen eigenen Unterpunkt verdient hat.

Natürlich kannst du das Schreiben auch an externe Autoren abgeben. Hier sollte aber wirklich von Fall zu Fall entschieden werden, denn gerade das Zeigen deiner Persönlichkeit ist einer der Vorteile eines eigenen Blogs. Gerade dadurch wirst du Kunden gewinnen – und wenn du das Schreiben deiner Artikel abgibst, fällt dieser Vorteil weg. Aber auch das teilweise Abgeben ist eine Möglichkeit, oder das Auslagern einzelner Arbeiten (Recherchen, Korrektorat/Lektorat etc.).

Fazit und meine Empfehlung

Wie du siehst, ist die Frage „Wie viel Zeit kostet ein Blog?“ extrem schwer zu beantworten. Du wirst selbst am besten wissen wie viel Zeit du für die typischen Aufgaben beim Bloggen benötigst. Letztendlich schätze ich, dass dich ein eigener Blog mindestens zwei bis drei Stunden wöchentlich kosten wird – vorausgesetzt, dass du deine Artikel selbst schreibst.

Meine Empfehlung ist: Geplant das Richtige tun. (Mein Motto!) Das heißt, erst planen (Zielsetzung, Leserschaft, Themen etc.), loslegen und dann nach einigen Monaten die Erfolge überprüfen. Danach hast du ein viel besseres Gefühl dafür wie viel Zeit dich dein Blog kostet.

Fakt ist: Wenn du Erfolge siehst und es schaffst Kunden mit deinem Blog zu gewinnen, wirst du auch bereit sein Zeit in deinen Blog zu stecken. Aber wie fast immer im Leben muss man auch in einen Blog zuerst Zeit und vielleicht auch Geld investieren, bevor man erste Ergebnisse sieht.

Teile den Beitrag

Share on facebook
Share on twitter
Share on xing
Share on pinterest
Share on whatsapp

Bewirb dich jetzt für mein neues Programm Funnelzauber

Starte mit meinem Lieblingskunden-Workshop Unique

Erstelle, launche und verkaufe deinen Onlinekurs Schritt für Schritt

*Affiliatelink

Abonniere den Podcast hier:

Hi

Ich bin Katharina.

Ich helfe dir, ein erfolgrieches Online-Business mit Onlinekursen aufzubauen.

Online Business leicht gemacht
Komm in meine kostenlose Facebook-Gruppe