Zeit beim Bloggen sparen #2 – mit Evernote

 

beim bloggen zeit sparen mit evernote

Beim Bloggen lässt sich Zeit sparen, zum Beispiel mit Evernote. Foto: Death to the Stock

Dein neuster Artikelentwurf schwirrt irgendwie auf Google Docs herum, deine letzte Artikelidee hast du irgendwo in einem Papier-Notizbuch niedergeschrieben und deine Blog-To do-Liste befindet sich in Wunderlist oder einem ähnlichen Tool? Außerdem liegen noch fertige Artikel auf deiner lokalen Festplatte und deine Artikelbilder in der Dropbox? Dieses Chaos muss nicht sein! In diesem Artikel erkläre ich dir, wie du mit dem Programm Evernote* Zeit beim Bloggen sparen kannst.

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Was ist und kann Evernote?

Evernote ist ein Notizbuch-Programm. Klingt ziemlich unspektakulär, oder? Ist es aber nicht! Denn Evernote ist das mächtigste digitale Notizbuch, das ich kenne und es hat unschlagbar viele, tolle Funktionen: Neben dem Anlegen von Notizbüchern und Notizen, kannst du auch mit Tags (Schlagwörtern) arbeiten. Außerdem gibt es noch eine wunderbare, kleine Browser-Erweiterung namens Evernote Web Clipper, mit der du Texte aus dem Web (oder auch Bilder und andere Inhalte) mit einem Klick in Evernote speichern kannst.

Ebenfalls toll: Du kannst deine Notizen als Präsentation abspielen, dich von Evernote an Termine erinnern lassen, Checklisten anlegen, es gibt umfangreiche Textformatierungsmöglichkeiten und, und, und. Das Beste: Evernote läuft auf allen gängigen Systemen (Windows, Android, Mac, iOS) und du kannst die Software immer über das Internet synchronisieren lassen. Das bedeutet, dass du jederzeit alle deine Notizen bei dir hast – sofern du Evernote auch auf deinem Smartphone, deinem Tablet PC oder deinem Laptop installierst.

Evernote beim Bloggen nutzen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Evernote beim Bloggen zu nutzen und dadurch Zeit zu sparen. Fünf Tipps möchte ich dir geben, die dich vielleicht davon überzeugen Evernote auch mal zum Bloggen auszuprobieren.

eins

Redaktionsplanung

Wie in meinem Artikel Redaktionsplan: So bringen Sie neuen Schwung in Ihren Blog beschrieben, ist dein Blog-Redaktionsplan extrem hilfreich – vor allem, wenn du das Bloggen ernst nimmst. Damit meine ich, dass du regelmäßig tolle Artikel schreiben möchtest, die deinen Lesern aber auch Abwechslung bieten. Du kannst deinen Redaktionsplan in Evernote führen und hast ihn so immer bei dir. Lege einfach eine Notiz namens „Redaktionsplan“ an. In der Notiz selbst kannst du mit einer Tabelle arbeiten, oder du schreibst die nächsten geplanten Themen einfach untereinander. Daneben kommt immer das voraussichtliche oder geplante Erscheinungsdatum. Wenn du den Artikel wie geplant veröffentlicht hast, kannst du mit der entsprechenden Formatierungsoption den Punkt in deinem Plan durchstreichen – ich finde das immer äußerst motivierend ;)

Pro-Tipp: Bald wirst du sehr viele Notizen in Evernote haben und deinen Redaktionsplan vielleicht nicht mehr schnell genug finden. Deshalb: Klicke die Notiz „Redaktionsplan“ mit einem Rechtsklick an und wähle „Notiz zu Favoriten hinzufügen“. In der Sidebar links oben siehst du deine Favoriten und kannst nun jederzeit ruck-zuck auf die entsprechende Notiz zugreifen.

zwei

Artikelideen sammeln

Sobald du eine Idee für einen neuen Blogartikel hast, speicherst du sie als Notiz in Evernote. Wenn deine Idee nur vage ist, notiere dir alles, was dir in dem Moment dazu einfällt – wenigstens so viel, dass du später noch weißt worum es in der Notiz geht. Verschlagworte alle deine Artikelideen mit einem Tag wie „Blogidee“ oder einem anderen passenden Begriff und lege sie in ein Ideen-Notizbuch ab. Ein Notizbuch direkt für deinen Blog ist natürlich auch super. Sollte dich ein anderer Blogartikel, ein Foto in einer Zeitschrift oder etwas ganz Anderes zu dem Thema inspiriert haben, kannst du diese Quelle auch direkt in der Idee-Notiz abspeichern. Auch unterwegs lassen sich in Evernote super einfach Bilder und andere Dateien einfügen.

drei

Blogideen sammeln

Was du mit Artikelideen machen kannst, kannst du natürlich auch mit Blogideen machen. Was Blogideen sind? Ganz einfach: Änderungen an deinem und Verbesserungen für deinen Blog. Bei mir ist es beispielsweise so, dass ich sehr viele Fachbücher und -artikel lese und mir häufig Ideen kommen, was in an meinem Blog noch verbessern könnte. Das können Seiten sein, die ich noch irgendwann anlegen möchte, oder einfach kleinere „Hacks“ wie Icons oder Symbole an Stellen, die bisher bildlos und ein wenig „unsexy“ wirken. Du weißt bestimmt was ich meine. Die Sache ist die: Je kleiner und unbedeutender die Änderung an deinem Blog erscheint, umso schneller hast du sie wahrscheinlich vergessen. Also: Ab damit in Evernote. Und vor allem auch zeitnah umsetzen und nicht nur aufschreiben ;)

vier

Blog-To do-Liste führen

Evernote eignet sich auch sehr gut um eine To do-Liste zu führen. Mit Hilfe der kleinen Checkboxen kannst du diese Listen innerhalb von Notizen anlegen. Du kannst diese To do-Liste mit Hilfe von Zwischenüberschriften auch noch unterteilen, beispielsweise „Inhaltliches“, „Technik & SEO“, „Optisches“ und so weiter. Hier meine ich beispielsweise: Stelle dir vor, dir kommt die Idee dein Bloglogo aufzupeppen. Damit du das nicht vergisst und vor allem auch machst, trägst du dir diese Idee in deine Blog-To do-Liste in Evernote ein, sagen wie unter dem Punkt „Optisches“. Oder vielleicht möchtest du einen bestimmten, gut laufenden älteren Artikel von dir noch nachträglich für Suchmaschinen optimieren? Das trägst du unter „SEO“ ein. Und dann arbeitest du dich Woche für Woche vor.

fuenf

Backups anlegen

Eine weitere Möglichkeit mit Evernote beim Bloggen Zeit zu sparen, ist das Abspeichern deiner fertigen Blogartikel als Notizen. Wozu? Ganz einfach: Zum Einen ist das eine Absicherung für dich, dass deine Artikel im Falle eines Falles nicht verloren gehen können. (Beispielsweise sollte dein Blog gehackt werden oder falls du mal versehentlich einen Artikel unwiderruflich löschst.) Zum Anderen kannst du diese kleine Datenbank als Gedankenstütze nutzen. Wenn du schon länger bloggst, kennst du das bestimmt: Ich habe doch schon mal über Thema ABC geschrieben, wie war das noch … Und dann kannst du die Suchfunktion von Evernote nutzen und wirst sofort deinen Artikel zum Thema ABC finden. Du könntest natürlich auch direkt auf deinem Blog danach suchen, aber dann werden deine Klicks höchstwahrscheinlich als Seitenaufrufe mitgezählt. Das kann bei längeren Suchaktionen schon mal ins Gewicht fallen ;) Außerdem bist du in Evernote unabhängig von der Ladegeschwindigkeit deines Blogs, da du ja nur die Artikeltexte in Evernote gespeichert hast, und die laden sehr fix.

Fazit

Evernote* ist ein geniales Programm zur Verwaltung von Informationen, und viel mehr als ein schnödes digitales Notizbuch! Es gibt noch unzählige weitere Möglichkeiten Evernote beim Bloggen zu nutzen, auf die ich vielleicht noch an anderer Stelle eingehen werde.

Jetzt bist du dran: Kanntest du Evernote schon, oder nutzt du Evernote sogar schon? Vielleicht sogar für’s Bloggen? Wenn ja, wie genau? Ist das Thema aus deiner Sicht geeignet für einen eMail-Kurs?

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