Die 10 besten Online-Kurs-Plattformen: Der ultimative Guide

Das erwartet dich hier (Inhalt)
Lesedauer: 14 Minuten

Du möchtest digital Kurse anbieten und suchst nach der besten Online-Kurs-Plattform dafür? In diesem großen Guide stelle ich dir die zehn besten deutschen, wie auch internationalen Online-Kurs-Plattformen vor. Ich bespreche die wichtigsten Vor- und Nachteile und berichte auch von meinen eigenen Erfahrungen.

Update vom 3. Mai 2024: Ich bin absolut begeistert von Skool. Daher habe ich Skool als Onlinekurs-Plattform in die Top 10 aufgenommen und Udemy dafür rausgeworfen. Udemy findest du jetzt unter „Sonstige Kursplattformen“.

Einleitung

Hi, kennen wir uns schon? Ich bin Katharina Lewald, willkommen auf meinem Blog. Ich bin seit 2014 im E-Learning-Bereich als Coach unterwegs, praxiserprobte Online-Business-Expertin und Launch-Spezialistin mit zahlreichen digitalen Produkten, die ich über Online-Kurs-Plattformen an viele KundInnen verkauft habe. Kurz vorab, bevor wir in die spannende Materie der Kurs-Plattformen einsteigen: Warum dieser Artikel und woher stammen die Infos?

Ich möchte transparent mit dir sein: Natürlich habe ich nicht jede einzelne Kursplattform selbst getestet. Als Expertin für Onlinekurs-Marketing zeige ich meinen KundInnen jedoch ständig, wie sie mehr zahlende TeilnehmerInnen für ihre Online-Kurse gewinnen. Und wie Online-Kurse über verschiedenste Modelle von Kursplattformen verkauft werden können. Für mich ist dabei unerheblich welche Kursplattform meine KundInnen verwenden – hier hat ja jede/r eine andere Präferenz.

Manche Online-Kurs-Plattformen kenne ich aber auch “von innen”. Einfach, weil ich als Teilnehmerin von Onlinekursen schon damit gearbeitet habe. Oder sie als Kursanbieterin in einer Bezahlversion nutze oder genutzt habe.

Wenn ich eine Plattform selbst noch nicht aus der Praxis kenne, schreibe ich dies offen in die Kursplattform-Beschreibung. Die Informationen von Plattformen, die ich nicht selbst getestet oder genutzt habe, stammen aus verschiedenen Artikeln und Reviews, die mein Team und ich online recherchiert haben. Oder auch von Empfehlungen, die ich durch meine KundInnen, Fans und FollowerInnen mitbekommen habe.

Ich freue mich über deine Mitarbeit: Ist dir was Falsches aufgefallen? Etwas, das in der Zwischenzeit faktisch nicht mehr korrekt ist (zum Beispiel aktuellere Infos über Features oder Preise)? Dann schreibe uns bitte ganz unkompliziert eine Nachricht über die Chatfunktion hier unten rechts auf der Seite. Mein Team und ich aktualisieren den Beitrag regelmäßig, damit alle Informationen up-to-date bleiben. Danke!

3 grundlegende Fragen zu Online-Kurs-plattformen

Zunächst starten wir mit 3 ganz grundsätzlichen Fragen rund um Kursplattformen für Onlinekurse:

  1. Was ist besser geeignet: ein deutscher oder ein internationaler Anbieter ?
  2. Sollte die Kursplattform einen „Marktplatz“ haben?
  3. Sind All-in-one-Lösungen besser als einzeln gebuchte Tools?

Wie in allen meinen Blog-Artikeln gilt: Falls diese Themen weniger spannend für dich sind, springe einfach gleich rüber zu dem Thema oder der Kursplattform, die dich interessiert. Klicke dafür einfach in das Inhaltsverzeichnis oben im Artikel.

Willst du zusätzlich eine Übersicht, welche Arten von Onlinekursen es gibt, die du auf Kursplattformen anbieten könntest? Oder erfahren, welche Vor- und Nachteile ein Online-Business so hat? Dann lies dazu auch noch meinen einführenden Artikel Wie du einen Onlinekurs an nur einem Wochenende erstellst.

Und jetzt: Viel Spaß beim Lesen!

Deutscher vs. internationaler Anbieter?

Eines der wichtigsten Entscheidungskriterien für viele Onlinekurs-AnbieterInnen ist es am Anfang sicherlich, ob die Online-Kurs-Plattform von einem deutschen Anbieter oder einem internationalen Anbieter betrieben wird.

Hierbei geht es zum einen um die Sprache der Kursplattform (für viele ist solch spezifisches Englisch eine Hürde), aber auch um die Frage nach der unter Umständen fehlenden Rechtssicherheit in Zusammenhang mit internationalen Plattformen.

Dass die Anwendung nationaler/europäischer Anbieter im deutschsprachigen Raum rechtssicher ist, ist natürlich oft ein Argument pro deutsche Kursplattformen. Auf der anderen Seite habe ich aber festgestellt, dass der Funktionsumfang teils nicht mit den Plattformen aus Übersee mithalten kann.

Meine Empfehlung: Letztlich ist das Ganze wieder eine persönliche Entscheidung. Lieber etwas mehr Risiko oder auf “Nummer sicher” gehen und auf Funktionen verzichten? Das muss jede/r für sich selbst entscheiden.

Mit vs. ohne angeschlossenem Marktplatz?

Für viele Business-StarterInnen und angehenden KursanbieterInnen sind Online-Kurs-Plattformen mit angeschlossenem Marktplatz attraktiv. Hier stellt man, neben vielen anderen, seine Kurse ein, die dann einem größeren Publikum aus potenziellen KundInnen präsentiert werden. Und die sind schon auf der Suche nach Onlinekursen, man spart sich also augenscheinlich das große Marketing und verkauft dennoch seinen Kurs. Oder?

Klar: Auf einem angeschlossenen Marktplatz sind vermutlich tatsächlich potenzielle KundInnen zu finden.

Allerdings werden dort auch viele andere Onlinekurse angeboten und man steht in direktem Wettbewerb mit anderen KursanbieterInnen. Sobald diese ihre Kurse auch nur etwas billiger machen als man selbst, wird es schon schwierig. Denn auf so einem Marktplatz sind die Möglichkeiten, die eigene Marke hochwertig und einzigartig zu präsentieren und Vertrauen aufzubauen eher eingeschränkt. Dein Kurs wird damit zu einem von vielen. Somit entscheidet am Ende oft der Preis oder der Umfang des Onlinekurses über den Kauf.

Meine Empfehlung: Im Endeffekt sind Online-Kurs-Plattformen mit angeschlossenem Marktplatz sicher nicht schlecht, um allererste Erfahrungen mit KursteilnehmerInnen zu sammeln. Als Beispiele seien hier Udemy und Skillshare genannt. Diese stelle ich dir weiter unten auch vor.

Für den Aufbau eines nachhaltigen, gut wachsenden Online-Business, das auch in fünf oder zehn Jahren funktionieren soll, empfehle ich es jedoch, sich nicht ausschließlich auf einen externen Kursmarktplatz zu verlassen. Mal davon abgesehen, dass es sich finanziell überhaupt nicht rechnet. Es ist ganz wichtig, sich eine eigene Marke aufzubauen und sich so auch unabhängig von externen Plattformen zu machen.

All-in-one-Lösung vs. einzelne Tools

Als Expertin für Onlinekurs-Marketing bekomme ich häufig die ersten Schritte meiner KundInnen mit, die in die Online-Business-Welt starten. Oft wird nach einem möglichst günstigen “All-in-one-Tool” gesucht, das Funktionalitäten wie E-Mail-Marketing, Website, Webinare, Landingpages erstellen und mehr in sich vereint.

Das kann ich total verstehen. Am Anfang möchtest du gerne Geld sparen und dich nicht in verschiedene Tools einarbeiten. Ich bin aber (und war schon immer) der Meinung, dass eine “eierlegende Wollmilchsau” niemals so gut sein kann wie ein einzelnes Tool, das nur EINE Funktion übernimmt.

Uns Coaches, BeraterInnen, TrainerInnen und ExpertInnen wird ja auch gesagt, dass wir keinen “Bauchladen” anbieten sollten, sondern uns auf wenige Kernkompetenzen spezialisieren müssen, um darin richtig, richtig gut zu werden. Das habe ich auch in meinem Artikel „Als Coach selbstständig machen“ beschrieben.

Genau das tun All-in-one-Lösungen eben nicht.

Meine Empfehlung: Möglicherweise lässt sich mit einer All-in-one-Lösung etwas Geld sparen (hier solltest du wirklich gegenrechnen). Mir persönlich wäre es das jedoch nicht wert, wenn ich dafür bestimmte Marketingstrategien nicht nutzen könnte oder auf Funktionen verzichten müsste. Ich recherchiere lieber eine Woche länger nach dem besten Tool, als zu schnell ein Tool zu buchen, was mich unnötig einschränkt.

Nachdem wir jetzt diese drei Basisfragen einmal angeschaut haben, starten wir hier sofort mit den 10 besten Online-Kurs-Plattformen, die es m.E. nach derzeit gibt.

Die 10 besten Online-Kursplattformen von A bis Z

Ich habe dir die Anbieter jeweils verlinkt und gebe ehrlich und so transparent wie möglich meine Einschätzung ab. Los geht’s mit Ablefy.

Ablefy (Früher: Elopage)

online-kurs-plattform ablefy (früher elopage)

Was? Ablefy* hieß früher Elopage und ist mittlerweile einer der Platzhirsche am deutschen Markt, wenn es um Online-Kursplattformen geht. Nachdem ich meine Onlinekurse einige Jahre lang über Digistore24 verkauft hatte, wechselte ich danach für mehrere Jahre zu Ablefy. (Inzwischen bin ich bei ThriveCart*.)

Großes Plus: Das Besondere an Ablefy ist, dass es eine Online-Kursplattform ist, du aber gleichzeitig auch deine Zahlungen darüber managen kannst. Also zwei in eins, sozusagen.

Ablefy überzeugt mit einem hohen Funktionsumfang, der stetig weiter ausgebaut wird. Es gibt Landingpages, Community-Bereiche, zahlreiche Design-Möglichkeiten für deine Onlinekurse, du kannst über Ablefy live streamen und auch deine Autoresponder verknüpfen (ich empfehle ActiveCampaign*) – die Möglichkeiten sind beinahe endlos!

Das Tool ist, soweit ich das als Laie beurteilen kann, gut programmiert und für den Durchschnittsverkäufer sollten in der Regel kaum Probleme oder Bugs auftauchen. Der Support ist, wie bei eigentlich allen Tools, die ich kenne, von sehr schwankender Qualität: Es kommt immer sehr auf den jeweiligen Support-MitarbeiterIn an, den/die man erwischt, ob man eine gute und hilfreiche Antwort bekommt.

Nicht so gut: Wenn du nicht im Reseller-Modell bist, sondern auf eigenen Namen und eigene Rechnung über Ablefy* verkaufst, hast du recht hohe monatliche Gebühren. Zusätzlich fällt für jeden Verkauf auch noch eine Provision an. Gerade bei höherem Verkaufsvolumen und für teurere Produkte kommen da schnell einige tausend Euro pro Jahr an Gebühren und Provision zusammen. Außerdem ist das Anlegen neuer Produkte, sowie von Bumps und Upsells einigermaßen aufwändig und wenig intuitiv – es dauerte mir schlichtweg zu lange. Ich war bei Ablefy im Reseller-Modell und suchte aufgrund der hohen Provision pro Verkauf nach einer kostengünstigeren Alternative, die ich bei ThriveCart* fand.

=> Zur Website von Ablefy*

Persönliche Einschätzung von Katharina: Kein perfektes, aber ein sehr gutes und solides Tool, das auf jeden Fall empfehlenswert ist. Allerdings zahlt man auch ordentlich dafür.

Coachy

coachy

Was? Coachy* ist ein deutscher Anbieter und dürfte daher für viele interessant sein. Diese Online-Kurs-Plattform bietet die einfache Erstellung eines Mitgliederbereichs und hat einen Landingpage-Builder. Du kannst Coachy ohne technische Kenntnisse bedienen, es ist inklusive Grundfunktionen wie regelmäßigen Backups. Coachy ist entsprechend komplett auf Deutsch verfügbar.

Großes Plus: Um Zahlungen anzunehmen, kannst du Coachy mit Digistore24 verknüpfen.

Positiv an dieser Online-Kurs-Plattform ist ebenfalls, dass du andere Anbieter ganz einfach an deinen Coachy-Account anbinden kannst, z.B. Zapier oder Ablefy (früher: Elopage), ebenso wie die gängigen E-Mail-Marketing-Systeme (wie meinen Favoriten ActiveCampaign* zum Beispiel).

Nicht so gut: Nachteile an Coachy sind, dass du bei zwei der drei verfügbaren Preis-Pakete eine Kurs-Uploadbeschränkung hast: Du kannst hier nur je 1 oder je bis 5 Kurse anbieten; jeder weitere kostet zusätzlich zur Jahresgebühr. Eine Website bzw. ein Blog ist bei Coachy nicht integriert. Hier handelt es sich wirklich nur um die Kursplattform mit Mitgliederbereich, allerdings sind Landing- und Squeezepages möglich.

Du kannst Coachy 30 Tage kostenlos testen.

=> Zur Website von Coachy*

Persönliche Einschätzung von Katharina: Ich habe noch nicht mit Coachy* gearbeitet, aber einige meiner KundInnen nutzen diese Online-Kurs-Plattform.

Digimember

digimember

Was? Digimember* ist ein Plugin, das eine WordPress-Website in eine Kursplattform verwandelt. Hierbei kann Digimember mit gängigen anderen Programmen verbunden werden, wie z.B. Zapier oder Klick Tipp, und natürlich auch mit verschiedenen Zahlungsanbietern. Der dabei wohl am häufigsten zum Einsatz kommende ist Digistore24.

Großes Plus: Die Kombination Digimember und Digistore24 ist das, was ich in meinem Online-Business von Anfang an verwendet und lange genutzt habe, bevor ich auf Thinkific* umgestiegen bin.

Digimember hat keine Beschränkung, wie viele Produkte du darüber anbietest. Auch kostenlose Mitgliedschaften deiner TeilnehmerInnen in deiner Membership und natürlich ein zeitlich begrenzter Zugang zu deinen Inhalten sind möglich.

Der große Vorteil dieser Lösung ist außerdem, dass man die eigene Kursplattform komplett frei gestalten kann. Auch handelt es sich sowohl bei Digimember, als auch bei Digistore24 um deutsche Anbieter, die mit hoher Rechtssicherheit und einfacher Bedienung werben. Digimember ist hierbei recht einfach zu konfigurieren, wenn man mal bedenkt welchen Funktionsumfang dieses Plugin bietet.

online kurse plattform digimember beispiel
So sah mein Programm Launchmagie® früher aus, als es noch mit Digimember* lief. Das Design war selbstgebaut mit dem Thrive Architect*.

Nicht so gut: Der größte Vorteil dieser Lösung ist jedoch gleichzeitig auch ihr größter Nachteil: Man kann sich schnell im “designen” des Onlinekurses verlieren, weil man eben jede Möglichkeit hat, die das eigene WordPress-Theme bietet.

Ich baute meine Kursseiten damals beispielsweise mit Thrive Architect* und damit ist quasi alles umsetzbar, was man sich vorstellen kann.

Der Grund, warum ich vor einigen Jahren zu Thinkific* gewechselt bin: Ich hatte in Digimember zu diesen Zeitpunkt um die 20 verschiedene Produkte und da machte die Rechteverwaltung nicht mehr richtig mit. Teilweise hatten KundInnen keinen Zugang zu Produkten, obwohl sie ihn hätten haben müssen, und umgekehrt.

Der Support war außerdem sehr holprig und anstrengend. Und irgendwann wollte ich meine Kursseiten nicht mehr selbst bauen, sondern mich lieber auf die Inhalte meiner Kurse konzentrieren.

=> Zur Website von Digimember*

Persönliche Einschätzung von Katharina: Alles in allem ist Digimember sicherlich eine gute Lösung als Kursplattform. Empfohlen, sofern man seine Kursseiten gern selbst erstellen möchte und nicht zu viele verschiedene Produkte hat.

e-Mentor (ehemals e-Shepherd)

e-mentor

Was? Mit e-Mentor haben wir einen weiteren deutschen Anbieter unter den Online-Kurs-Plattformen, von dem man immer wieder hört. Die entsprechende Rechtssicherheit ist hier sicherlich ein Vorteil. Außerdem kannst du neben reinen Videokursen auch Texte, Videos oder PDFs anbieten. e-Mentor rechnet außerdem etwas anders ab, als sonst üblich: Du zahlst keine monatlichen Gebühren, sondern vereinbarst eine Umsatzbeteiligung. Das ist besonders attraktiv, wenn du (erstmal) kostenlose Kurse anbietest.

Großes Plus: e-Mentor übernimmt die Abrechnung (personalisiert mit deinem Logo) und Zahlungsabwicklung mit deinen KundInnen oder du kannst den e-Mentor an Digistore24 anbinden. Sogar ein Blog und auch Landingpages sind bei diesem Anbieter integriert.

Nicht so gut: Bemängelt wird an e-Mentor, dass es hier (noch) kein integriertes E-Mail-Marketing gibt und kein Affiliate-Programm vorhanden ist. Auch die Funktionen für die eigene Landingpage sind nicht so vielseitig wie bei anderen Anbietern. Dafür zahlst du aber auch weniger als z.B. bei Ablefy (früher: Elopage).

=> Zur Website von e-Mentor

Persönliche Einschätzung von Katharina: Nicht möglich, denn ich habe noch nie mit e-Mentor gearbeitet.

Kajabi

kajabi

Was? Kajabi ist sowas wie die “eierlegende Wollmilchsau” für Onlinekurs-AnbieterInnen: Als selbsternannte „All-in-one-platform“ für Memberships vereint Kajabi alle nötigen Features und Funktionen: Online-Kursplattform, Landingpages, E-Mail-Marketing und die eigene Website in EINEM System.

Großes Plus: Positiv an Kajabi ist der Kundenservice und dass keine externen DienstleisterInnen für die Zahlungsabwicklung eingebunden werden müssen, da Kajabi selbst als Zahlungsanbieter fungiert.

Darüber hinaus bietet Kajabi eine umfangreiche Online University: Hier gibt es Tipps, wie man seinen Content effektiv online verkauft und profitable Onlinekurse erstellt. Dieses Trainingsportal ist inklusive, also bei jedem Account dabei. Das bieten AnbieterInnen wie Teachable allerdings auch. Außerdem können Interessierte Kajabi, egal welches Leistungspaket, erstmal zwei Wochen kostenlos testen.

Nicht so gut: Diese Funktionsvielfalt (Website + Landingpages + E-Mail-System + Bezahlanbieter + Kursplattform und mehr) hat natürlich seinen Preis: Bei Kajabi bist du mit 150$ pro Monat im kleinsten (!) Paket dabei.

Ansonsten wird an Kajabi bemängelt, dass das Design nicht wirklich anpassbar ist und beim E-Mail-Marketing Funktionen fehlen (wie zum Beispiel Analyse und Tracking) oder nur eingeschränkt verfügbar sind.

Außerdem ist Kajabi kein deutscher Anbieter. Bei internationalen Online-Kursplattformen muss man immer schauen, wie man sie in Deutschland und Europa rechtssicher nutzen kann. Dafür ist oft Extraarbeit und nicht selten auch Hilfe von Rechtsanwälten nötig.

Dass ich von „All-in-One“-Lösungen nicht so viel halte und warum, habe ich ja weiter oben beschrieben.

=> Zur Website von Kajabi

Persönliche Einschätzung von Katharina: Ich habe damit nie gearbeitet. Aber dafür, dass Kajabi damit wirbt, dass man sich alles weitere „spart“, finde ich es insbesondere für EinsteigerInnen sehr teuer.

Skillshare

Headerbild vom Onlinekurs-Marktplatz Skillshare

Was? Skillshare ist, ähnlich wie Udemy (siehe weiter unten), keine Online-Kursplattform im eigentlichen Sinne, sondern ein Onlinekurs-Marktplatz. Auf der Startseite von Skillshare sieht man sofort: Diese Website richtet sich an EndverbraucherInnen und soll sie dazu animieren „kostenlos mit dem Lernen zu starten“. D.h. du als AnbieterIn nutzt Skillshare um an deine Zielgruppe deine Kurse zu verkaufen.

Skillshare ist, wie auch sofort auffällt, vor allem auf Kurse im kreativen Bereich spezialisiert.

Großes Plus: Dank Skillshare hast du eine Art passive Einkommensquelle. Wenn du auf Skillshare Kurse anbieten möchtest, erwartet dich nämlich ein besonderes Preismodell: „Du verdienst Geld durch monatliche Tantiemen. Diese basieren auf der Anzahl der angesehenen Minuten deiner Kurse und einem Empfehlungsbonus für alle Teilnehmer:innen, die du an Skillshare vermittelst“, heißt es auf der Website von Skillshare.

Nicht so gut: Ich persönlich bezweifele stark, dass es mit Tantiemen allein möglich ist, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Wer sich lediglich nebenbei ein wenig dazuverdienen und vor allem im Kreativbereich Onlinekurse anbieten möchte, könnte Skillshare aber eine Chance geben.

=> Zur Website von Skillshare

Persönliche Empfehlung von Katharina: Wenn du als Coach, BeraterIn, TrainerIn oder DienstleisterIn ein gutes, unabhängiges Einkommen mit deinen Onlinekursen erzielen möchtest, rate ich von Plattformen wie Skillshare oder Udemy eher ab. Du verkaufst dein Wissen dort unter Wert und gewinnst als Personenmarke viel mehr wertschätzende KundInnen, wenn du dir dein eigenes Business mit funktionierenden Funnels aufbaust.

Skool

Was? Skool* ist eigentlich eine Community-Plattform, bietet mit dem „Classroom“ aber die Möglichkeit Onlinekurse und andere digitale Produkte zu realisieren.

Großes Plus: Da Skool eigentlich eine Community-Plattform ist, gibt es hier einen großen Fokus auf allen Funktionen, die es KundInnen erleichtern miteinander ins Gespräch zu kommen oder auch uns als KursanbieterInnen Fragen zu stellen. Skool bietet ein super einfaches Zahlungsmodell, eine gut bedienbare, top programmierte Plattform mit mächtigen Funktionen, Einbindung von Video- und Textinhalten, sowie Pdfs (nur Audios gehen gerade noch nicht). Lies auch unbedingt meinen Skool-Erfahrungsbericht für alle Details über diese geniale neue Plattform.

Nicht so gut: Aktuell (Stand Anfang Mai 2024) kann man über Skool direkt nur mit Kreditkarte bezahlen. Möchte man KundInnen andere Zahlungsmittel ermöglichen, benötigt man eine Verknüpfung via Zapier mit einem Zahlungsanbieter wie Elopage* oder Copecart*. Außerdem ist Skool bis jetzt nur auf Englisch verfügbar – allerdings finde ich das nicht schlimm, da die Bedienung sehr eingängig möglich ist.

=> Zur Website von Skool: Teste deine eigene Skool-Community für 14 Tage kostenlos.*

Persönliche Empfehlung von Katharina: Ich bin absolut begeistert von Skool! Deshalb habe ich auch einen umfangreichen Blogbeitrag nur über meine Erfahrungen mit Skool geschrieben. Meiner Meinung nach hat Skool das Potenzial, den Markt der Onlinekurs-Plattformen ordentlich aufzumischen!

Wenn du mit Skool arbeiten willst und deine Skool-Community über meinen Affiliatelink* erstellst, erhältst du ein Skool-Training mit meinen besten Tipps für Mitgliederaufbau, Interaktion und Monetarisierung von mir.

Spreadmind

Headerbild von der Startseite von Spreadmind

Was? Spreadmind ist eine, laut eigenem Wording, „ganzheitliche E-Learning-Lösung“, dabei ein deutscher Anbieter und im günstigsten Paket für 39 € pro Monat in etwa mit dem Funktionsumfang von elopage zu vergleichen.

Großes Plus: Solltest du ein teureres Paket wählen, hast du noch mehr Funktionen: In größeren Paketen lassen sich praktisch alle wichtigen Prozesse in deinem Online-Business mit Spreadmind abbilden (Website, Blog/Podcast, Affiliate-Programm usw.). Außerdem hat Spreadmind einen Backoffice-Service im Angebot, der z.B. die Buchhaltung oder auch den Endkundenservice übernehmen könnte.

Nicht so gut: Die hohen Paketgebühren summieren sich schon mal zu um die 1.500 € pro Jahr. Allerdings spart man sich damit auch viele Tools, die man sonst einzeln buchen müsste. Gut gegenrechnen hilft!

=> Zur Website von Spreadmind

Persönliche Einschätzung von Katharina: Nicht wirklich möglich, da ich nie mit Spreadmind gearbeitet habe. Darüber, wie gut die ganzen einzelnen Features wie Website, Blog/Podcast usw. sind, kann ich also nichts sagen, da ich das Tool nie verwendet habe.

Von „All-in-One“-Lösungen halte ich wenig, weil jedes Business anders ist und ich nicht gern die Kontrolle über meine Prozesse abgebe. Für Online-Business-EinsteigerInnen kann so ein Tool aber eine gute Wahl sein, weil sie sich dann in nur ein Tool einarbeiten müssen anstatt in fünf oder sechs. Wer dafür auf einen höheren Funktionsumfang verzichten kann, ist mit einem Tool wie Spreadmind vermutlich gut beraten.

Teachable

Onlinekurse Plattform teachable

Was? Teachable ist eine der bekanntesten und meistgenutzten Plattformen für Onlinekurse im englischsprachigen Raum – und auch in Deutschland nur auf Englisch verfügbar. Teachable bietet alles, was das Herz begehrt: Eine integrierte Website, dein eigenes Branding inkl. Nutzung deiner eigenen Domain für deinen Kurs, einen integrierten Blog, Bezahlabwicklung, Affiliate Marketing, E-Mail-Marketing und mehr.

Großes Plus: Du kannst mit einem kostenlosen Paket starten. Das hat zwar viele der genannten Funktionen nicht, jedoch wird nur dann eine Gebühr fällig, falls du deinen Onlinekurs verkaufst. In allen höheren Paketen, mit mehr Funktionen, wird zusätzlich zur Gebühr auf jeden Kursverkauf eine monatliche Fixgebühr erhoben, ähnlich wie bei elopage.

Gelobt wird an dieser Online-Kursplattform auch, dass sie sehr benutzerfreundlich und flexibel ist. Deine Kursvideos kannst du direkt bei Teachable hosten. Außerdem gibt es ein integriertes Affiliate-Programm. So verdienst du auch noch zusätzlich, wenn du Teachable neue KundInnen vermittelst.

online kurs plattform teachable beispiel
So sieht Teachable für KursteilnehmerInnen in etwa aus. Hier die Piarry-Akademie* von Sabine Piarry.

Nicht so gut: Bemängelt wird bei Teachable, dass die Plattform nur mit Anpassungen DSGVO-konform genutzt werden kann. Außerdem bietet Teachable nur wenige Integrationen mit anderen Tools und es gibt keinen Community-Bereich.

Darüber hinaus gibt es bei englischsprachigen Tools häufig Probleme mit den Rechnungen und dem Management der Mehrwertsteuer. Wir haben ja in Europa mit dem Reverse-Charge-Verfahren, MOSS und Co. ein recht kompliziertes Mehrwertsteuersystem bei digitalen Produkten, was die meisten englischsprachigen Tools nicht „können“. Das gilt für andere Plattformen übrigens auch, da sollte man sich vorher gut informieren.

=> Zur Website von Teachable

Persönliche Einschätzung von Katharina: Als Kursplattform empfehlenswert, aber als Bezahlanbieter fraglich aufgrund von Problemen mit DSGVO und Rechnungsabwicklung.

Thinkific

Thinkific ist eine Onlinekurs-Plattform in Englisch

Was? Thinkific* ist ein bisschen wie die „Schwester“ von Teachable. Die beiden haben miteinander natürlich nichts zu tun, sind aber sehr ähnlich vom Funktionsumfang und Design her.

Großes Plus: Sich in Thinkific einzuarbeiten, ist aufgrund der einfachen Einführung schnell gemacht, selbst auf Englisch. Außerdem kann man bei dieser Online-Kursplattform nicht nur Videos einstellen, sondern auch PDFs, Textdateien, Audios oder HTML-Inhalte. Es gibt eine Vielzahl an möglichen Lektionsarten. Außerdem neu ist, dass Thinkific eine App auf den Markt gebracht hat: Ein super Vorteil für KursteilnehmerInnen.

Beliebt ist Thinkific auch wegen des attraktiven Preises und des kostenlos nutzbaren Pakets. Außerdem hast du beim Videohosting hier keine Upload-Beschränkung und einen qualitativ hochwertigen Videoplayer für deine KursteilnehmerInnen.

Nicht so gut: Die Nachteile von Thinkific sind im Grunde ähnlich wie die bei Teachable: Als Bezahlanbieter ist Thinkific fraglich aufgrund von Problemen mit DSGVO und Rechnungsabwicklung.

Deshalb verwende ich Thinkific auch nur als Kursplattform, jedoch nicht für die Bezahlabwicklung. Dafür nutze ich elopage*.

Ich liebe einfach das Look & Feel. Alles sieht so wundervoll ordentlich und aufgeräumt aus. Hier siehst du beispielsweise meinen Kurs „Listenaufbau mit kostenloser Facebook-Gruppe“ in Thinkific:

thinkific beispiel

=> Zur Website von Thinkific

Persönliche Einschätzung von Katharina: Als Kursplattform absolut empfohlen, aber nicht als Zahlungsanbieter. Ich nutze Thinkific* zusammen mit elopage*.

Weitere Online-Kurse-plattformen

Bei der Recherche sind uns weitere Online-Kursplattformen aufgefallen. Auch wenn ich keine bis wenig Erfahrungen mit diesen Anbietern habe, möchte ich sie hier erwähnen, damit du dich möglichst großflächig informieren und weiter recherchieren kannst.

Udemy

Udemy ist, ähnlich wie Skillshare (siehe weiter oben), mehr ein Onlinekurs-Marktplatz denn eine Online-Kursplattform. Gerade für EinsteigerInnen ist dieses Prinzip attraktiv: Auf diesen Plattformen befinden sich bereits KundInnen und ich muss „nur“ noch meinen Kurs einstellen und dann wird er gekauft. Grundsätzlich funktioniert das Ganze auch so, aber dieses Geschäftsmodell hat entscheidende Nachteile:

Jetzt kommt das große „Aber“: Zum Einen werden Onlinekurse bei Udemy regelrecht „verramscht“. Du kannst das schon am Screenshot sehen: Es wird damit geworben, dass man Kurse „ab 14,99 Euro“ kaufen kann. In der Vergangenheit gab es bereits viele Promoaktionen mit deutlich niedrigeren Preisen.

Du kannst aus dem so genannten „Udemy Marketing“ zwar aussteigen. Doch dann sinkt natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass deine Kurse gekauft werden. Denn es gibt viele Konkurrenzkurse, die deutlich günstiger angeboten werden.

Da du auf Udemy als KursanbieterIn keine eigene Marke (und damit Vertrauen in dich als Person und ExpertIn) aufbauen kannst, entscheiden die meisten KundInnen eher nach dem Preis und wie viel im jeweiligen Kurs enthalten ist. Dadurch ist die Konkurrenz auf der Plattform extrem groß. Auch, weil Udemy deinen KundInnen ähnliche Kurse vorschlägt.

Einige möchten Udemy als Marketing-Plattform verwenden: Sie wollen bei Udemy ein oder zwei kleine Mini-Produkte anbieten und über ihre eigene Website ihren KundInnen weitere, teurere Kurse verkaufen. Doch das weiß auch Udemy: Rein rechtlich gesehen sind die Menschen, die deine Kurse auf Udemy kaufen, nicht deine KundInnen, sondern Udemys KundInnen.

Dementsprechend verbietet Udemy praktisch alles, was du tun könntest, um deine KundInnen beispielsweise in deine E-Mail-Liste zu bekommen.

Ja, Erfolg auf einer Plattform wie Udemy ist möglich. Dafür benötigt man ein Nischenthema, das möglichst viele Menschen interessiert (z.B. eine Programmiersprache lernen) und man sollte möglichst viele Kurse aus demselben Themengebiet anbieten. Was eher abschreckt, ist die völlige Abhängigkeit von Udemy.

Zum ernsthaften Businessaufbau eher ungeeignet. Hier werden Onlinekurse regelrecht „verramscht“. Überlege dir, ob du das möchtest.

=> Zur Website von Udemy

Moodle & OpenSesame

Zum einen Moodle und OpenSesame: Diese beiden Plattformen sind eher für Institutionen wie Universitäten oder sehr große Unternehmen gedacht. Moodle beispielsweise habe ich an der Uni verwendet. Ich halte den Funktionsumfang dieses Systems für uns als Onlinekursanbieter mit einem digitalen Experten-Business für absolut überdimensioniert. Die Einarbeitung hier ist wirklich ein Jahresvorhaben.

reteach

Darüber hinaus haben wir noch reteach gefunden. Dieser deutsche Anbieter ist dafür aber sehr einfach zu bedienen und die damit erstellten Kurse sehen sehr gut aus. Ein besonderes Feature von reteach ist die Integration von Zoom in den digitalen Lernraum. So entfällt der manuelle Versand von Zoom-Einladungen und die TeilnehmerInnen loggen sich per 1-click auch in Zoom-Schulungen ein. Top!

Memberspot

Ein weiterer Anbieter ist Memberspot. Neben einfacher Bedienung, ansprechendem Design und guter Performance liegt ein großer Vorteil darin, dass keine sensiblen Inhalte auf irgendwelchen ausländischen Videoportalen herumliegen müssen. Memberspot liegt auf EU-Servern.

Ein weiteres Plus ist die App, die es zusätzlich zur Web-Applikation gibt. Da ich die Software selbst nicht auf Herz und Nieren geprüft habe, kann ich zu den wirklichen Nachteilen nichts sagen. Am besten, du probierst die kostenlose Testversion selbst aus.

So, das wars! Das sind die aus meiner Sicht derzeit besten und wichtigsten Online-Kursplattformen.

Plattform ausgewählt, und jetzt?

Jetzt hast du einige Vorschläge für eine mögliche Online-Kurse-Plattform bekommen. Du kannst selbst ein bisschen rechnen und überlegen, welche Funktionen du unbedingt im Leistungsumfang dabeihaben willst.

Die tollste Onlinekurs-Plattform nützt dir natürlich nichts, wenn dein fertiger Onlinekurs nicht gekauft wird. Die beste Möglichkeit, um deinen Onlinekurs erfolgreich zu vermarkten, ist es ihn zu launchen.

In meinen Kursen geht’s genau darum: Aus einer groben Kursidee ein wirklich profitables Business zu machen. Mit meinem hundertfach bewährten Launchmagie®-System kannst du deinen ersten Onlinekurs erstellen, launchen und verkaufen oder mehr zahlende TeilnehmerInnen für einen bereits bestehen Onlinekurs gewinnen.

Noch keine Idee, was für einen Kurs du anbieten könntest? Auch dafür habe ich was für dich: Hol dir meinen kostenlosen Onlinekurs Starter Guide. Darin helfe ich deiner Fantasie auf die Sprünge!

*Affiliatelink

33 Gedanken zu „Die 10 besten Online-Kurs-Plattformen: Der ultimative Guide“

  1. Danke für diese umfangreiche Aufstellung. Du hast Spreadmind angesprochen. Dort betreibe ich einen meiner Blogs, und bin sehr zufrieden. Die Kurse sind gut nutzbar und der Support ist bestens. Insgesamt wird das System sehr zuverlässig und engagiert betrieben. Auf Kundenwünsche wird, soweit sinnvoll machbar, gerne eingegangen.

  2. Hallo Katharina,

    habe noch ein paar Anmerkungen bezüglich Coachy:

    Ein Hinweis zur Upload-Beschränkung (die bisher fast niemand erreicht hat). Es ist natürlich möglich unbegrenzt eigene Youtube- und Vimeo-Videos einzubinden. Da gibt es dann keine Begrenzung.

    Und noch etwas – bei uns kann man auch sehr einfach Sales- und Squeezepages erstellen, also ein bisschen mehr als „nur“ eine Kursplattform ist es schon 🙂

    Das wichtige Ziel bei Coachy ist, alles möglich EINFACh zu halten, damit wirklich JEDER seinen eigenen Mitgliederbereich / seine eigenen Onlineschule erstellen kann 🙂

    Liebe Grüße
    Dennis

  3. liebe Katharina, vielleicht erinnerst du dich an meine Anfängerschwierigkeiten als ich in deinem Coaching war. Ich habe Spreadmind gefunden und lasse mir gerade jetzt meine WordPressseite bauen. Gleichzeitig erlerne ich, wie es geht. Eine Mischung aus Webmasterarbeit und dann selber alles pflegen. Wann immer ich Hilfe brauche habe ich meine Ansprechsperson. Was auch super ist bei Spreadmind, dass sooo vieles schon vorinstalliert ist und dass Spreadmind selber die Wartung übernimmt. Für jemand, der mit WordPress überfordert ist einfach nur Klasse. Man kann natürlich auch mehr alleine machen. Ich bin allerdings nicht sicher, ob man mit allen separaten Tools schlussendlich pro Monat nicht teurer kommt als 129€ für Allinklusive bei Spreadmind. Ihr Emailprogramm ist jedoch Listenbasiert. Ich bin am Klären für mich ob ich nicht lieber ein Tagbasiertes Programm wählen möchte.

  4. Hallo Katharina,
    zu Spreadmind gab es vor kurzem ein Update: man kann jetzt die benötigten Module buchen und nur das bezahlen was man braucht. Es ist immer noch nicht das Billigste, aber es wird auch einiges geboten. Wenn man viele Module braucht, bietet sich wieder eins der Pakete an.
    Grüße, Hasko

  5. Danke für diese ausführliche Übersicht, Katharina! Spannend, was sich in den letzten Monaten / Jahren auf dem Markt entwickelt hat! Nun kann niemand mehr sagen: Ich würde ja gerne, aber die Technik… 😉

    Ich bin seit über einem Jahr mit meinen Kursen und Online-Coaching-Programmen für (hoch)sensible Pferde-Menschen beim eShepherd / eMentor und dort super glücklich!

    Die interne, automatische Mailabwicklung mit den Kursteilnehmern funktioniert super, störungsfrei und total easy und den Affiliate-Link gebe ich immer gerne weiter. Auch der eMentor (so heißt er bald) entwickelt sich ständig weiter und in wenigen Tagen erscheint von Anton Korduan ein Buch zum Thema Online-Coaching. Kurzfassung: Reinschauen, wenn es zu den eigenen Vorstellungen passt absolut empfehlenswert.

  6. Hallo Katharina. Danke für den ausführlichen Überblick. Ich bin gerade meinen ersten Kurs am fertig stellen und bin auf der Suche nach einer Plattform für meinen Kurs zu veröffentlichen. Dabei habe ich durch den Artikel einen guten Überblick bekommen.

    Da für den Start alle Anbieter doch nicht ganz günstig sind habe ich mich gefragt, ob ich die Videos nicht privat bei YouTube hochlade und dann den Link bei Abschluss vertreibe oder die Videos in einem privaten googledrive Link packe und so den Zugang zu dem Kurs anbiete. Wäre das vllt auch eine gute Möglichkeit oder übersehe ich etwas?

    1. Hi Alex, ja, genau das empfehle ich meinen Kunden am Anfang immer 🙂 Mach es dir einfach! LG Katharina

  7. Liebe Katharina,
    auch ich bin vom selbstgehosteten WordPress-Lösung zu Spreadmind gewechselt. WordPress nutze ich schon seit vielen Jahren. Ich habe auch schon für Kunden WordPress-Seiten aufgesetzt. Kenne mich damit – denke ich 😉 – also recht gut damit aus.
    Seit ich nun mein Online Business betreibe und zusätzliche Tools für Marketing, Kurs-Hosting, Email-Marketing, Bezahl-Plattform, etc. suche und ausprobiert habe, wurde mir das ganze drumherum einfach viel zu viel. Gerade die unendlichen Möglichkeiten mit WordPress und den ganzen tollen Plugins. Ich gebe zu – ich habe mich darin ziemlich verloren und den Fokus aus dem Blickfeld gelassen 😉
    Dann die Anbindungen der verschiedenen Tools, verschiedener Anbieter miteinander, stellte ebenfalls schon mal die ein oder andere Hürde dar. Und in jedes Tool musste ich mich dann auch noch separat einarbeiten. Gleichzeitig mein eigenes Business weiter voran bringen. In dieser Situation habe ich Spreadmind gefunden. Nach einer gewissen Einarbeitung- und Überlegungszeit, habe ich mich entschieden, diese Plattform zu nutzen.
    Nicht zuletzt war auch das Engagement der Betreiber eine Entscheidungshilfe.
    Mein Fazit: Kann sein, dass ich in den Funktionen und Möglichkeiten jetzt etwas eingeschränkter bin, als mit Einzel-Lösungen. Dafür habe ich alles unter einem Hut. Alles ist deutschsprachig und DSGVO-konform.
    Die einzelnen Komponenten wie WordPress mit Divi-Theme, Emailmarketing, Onlinkurse, Bezahlfunktionen, etc. lassen sich gut und schnell miteinander kombinieren. Der Support ist schnell, kompetent und äußerst hilfsbereit und engagiert. Und ich habe jetzt den Kopf frei für mein eigentliches Business und Zeit gespart. So ist es derzeit genau das Richtige für mich. Ob es das bleibt – I don’t know. Vielleicht will ich ja später mal mehr Möglichkeiten oder etwas ganz anderes. Aber bis dahin bin ich bei Spreadmind sehr zufrieden 🙂
    Liebe Grüße
    Heike

  8. Heihei liebe Katharina,
    Danke für deinen tollen Überblick. Deine Inhalte sind wie immer sehr lehrreich.

    Wenn du magst, einfach noch eine Ergänzung zu dieser Liste. Sagt dir RUZUKU etwas? Das ist auch eine Online „Lern“Plattform . Ich kann sie „nur“ als Student/Schülerin beschreiben, war noch nicht im Backoffice.
    Sehr einfache, intuitive Bedienung, es können Videos, PDFs, Audios, Bilder etc upgeloadet werden. Der Lernfortschritt ist sichtbar und es gibt auch die Möglichkeit des Austausches mit anderen Teilnehmern oder dem Tutor. …
    Das ist nur eine MINIbeschreibung.
    Was das „Editing“ zum Design angeht ist laut meiner Einschätzung etwas möglich, denn die CI der Anbieterin war/ist erkennbar. 😉

    So das mal für´s Erste und weiterhin frohes Schaffen.

    Ellen grüßt

  9. Danke für den tollen und super ausführlichen Artikel, Katharina!
    Ich habe vor einiger Zeit Erfahrungen mit Kajabi gesammelt (als Teilnehmer und Host) und war sehr zufrieden mit dem umfassenden Angebot!
    Du schreibst, dass bei Kajabi nur jährliche Zahlungen möglich sind, das ist nicht korrekt. Die Monats-Zahlungspläne starten aktuell bei $ 149,-.
    Ganz liebe Grüße, Robert

    1. Danke für die Info, Robert. Dann hat sich das vielleicht seit Veröffentlichung des Artikels geändert. LG Katharina

  10. Super Liste, vielen Dank! Ich war auf der Suche nach weiteren Videoplattformen, wo ich meine Videokurse anbieten kann und dann bin ich auf deinen Blog-Post gestoßen. LG

  11. Super Überblick über das Thema. Danke.

    Wir bieten herkömmliche Kurse in Gruppen an und gehen jetzt in Richtung Onlinekurse.

    Mich interessiert deine Einschätzung zu Digimember basierend auf WordPress. Siehst du punkto SEO einen enormen Vorteil wenn die Onlinekurse unter derselben Domain angeboten werden wie die Seite der Offlinekurse, was bei der WordPress Variante der Fall wäre. Oder ist deiner Erfahrung nach dieser Aspekt nicht wirklich relevant.

    Gruss
    Pascal

  12. Liebe Katharina,
    herzlichen Dank für den ausführlichen Artikel. Welche Plattform ist geeignet, wenn ich die Kurse über meinen eigenen WordPress Shop verkaufen möchte? Aktuell nutze ich für Webinare edudip, würde aber gerne noch einen Online Kursanbieter hinzunehmen allerdings ohne externe Zahlungsanbieter wie Diggistore & Co.

    Herzlichen Dank und liebe Grüße
    Tina

  13. Hi Katharina, danke für die aufschlussreiche Übersicht. Bei Udemy frage ich mich allerdings wie Du auf „max 50€“ kommst, das stimmt nicht. Der höchstmögliche Verkaufspreis liegt bei 200€. Allerdings hat das in der Praxis nur eine Bedeutung für die Größe des angezeigten Rabatts, denn, wie Du richtig schreibst, ist das Problem von Udemy die Ramschpreispolitik. Zum Vollpreis kauft dort also eh kaum einer, zumal die Kunden schon längst an die Billigpreise gewöhnt sind. Udemy war bis vor einiger Zeit sehr bei Aufbau und Verbesserung der Plattform engagiert. Leider bringen die Änderungen auch viele Probleme mit sich, da vieles scheinbar ‚Hauptsache schnell‘ rausgefeuert wird. Sehr gut an Udemy ist, dass sie aktiv Werbung für die Kurse schalten, so dass auch tatsächlich Verkäufe zustande kommen, selbst wenn Du als Autor nicht viel Marketing machst.

  14. Hi Katharina,

    wir wollen Online-Kurse im deutschsprachigen Raum anbieten.
    Wir sind ein start-up und möchten lediglich unsere bereits vorhandenen Kunden weiterbilden.
    Dafür möchten wir gerne kostenlose Online Kurse anbieten. Sprich: geld wollen wir mit den Kursen nicht verdienen.

    Cool wäre:
    – single sign-on
    – die Möglichkeit einzelne Videos/Kurse aber auch eine Masterclass (also ein Bundle einzelner Videos/Kurse) an unsere Kunden*innen zu geben. Idealerweise mit einem Nachweis über erfolgreichen Abschluss (wir würden dann ein Zertifikat vergeben – jedoch aus „unserem System“ heraus)

    Ist es möglich Udemy komplett kostenfrei zu nutzen, wenn unsere Kurse auch kostenfrei sind? Welche (bestenfalls deutschsprachigen) Alternativen siehst du?

    Vielen Dank!

  15. Hey Katharina,
    nachdem ich mich über Jahre hinweg in den unterschiedlichsten Systemen sozusagen „verloren“ habe, bin ich bei Spreadmind gelandet und vollumfänglich schwer begeistert von den Features, dem Support – und vor allem der Einfachheit sämtlicher Verknüpfungen untereinander und miteinander.

    Mit Spreadmind ist es mir in kürzester Zeit gelungen, ohne großen Aufwand 4 Onlinekurse auf die Beine zu stellen und zu vermarkten.

    Die Kosten für das größte Paket liegen allerdings nicht bei 150,00 €, sondern bei 99,00 € – und die lohnen sich aus meiner Sicht ohne Wenn und Aber!

  16. Vielen Dank für die Zusammenstellung der einzelnen Plattformen sowie die Beschreibung der Vor aber auch Nachteile der jeweiligen Anbieter. Ich bin auf diese Seite gelandet, da ich gerne etwas Hintergrundinformationen zum Anbieter Thinkific und Udemy gesucht hatte und hier beide gemeinsam vorgestellt worden sind.

    Die erwähnten Nachteile von Udemy kann ich gut nachvollziehen und würde als Ergänzung ggf. noch Linkedin Learning (ehemals Lynda und davor video2brain) von Microsoft ergänzen. Unter https://learning.linkedin.com/de-de/instructors besteht hier die Möglichkeit der Bewerbung.

    Thematisch bin ich derzeit an einen Blogartikel zum Theme e-Learning und Onlinekurse aus Sicht der Anwendende, so dass ich hier gerne auf diesen Artikel verweisen mag, was die Übersicht an Anbieter anbelangt und die unterschiedlichen Konzepte für die Lehrgebotanbietende. Wobei mir gerade Fragen wie Datenschutz, rechtliche Rahmenbedingungen und natürlich die Preisstruktur ebenfalls als interessant erschienen sind.

    Viele Grüße
    Andreas Unkelbach

    1. Du sprichst mir von der Seele, denn die Zusammenstellung ist sehr gut und ehrlich. Habe zwei Kurse bei Udemy. Unpersönlich und die absolute Verramschung, da lohnt sich die Arbeit nicht.

      Grüsse, Johannes Hofer

  17. Liebe Katharina!☀️
    Danke vielmals für diese tolle Lidte von Dir und das teilen.
    Ich habe nach deiner Empfehlung mich nun durch gegoogelt 🧐 uff, da wird einem 🤪 vor lauter Tools.
    Darf ich dich was fragen❓❓
    Was nicht angeführt in deiner Liste ist, FUNNEL COCKPIT. Hast du damit Erfahrung oder warum nicht erwähnt?
    Mit besten Grüßen Irmgard

    1. @ Irmgard: Der Artikel ist von 2018 und wird vermutlich und verständlicher Weise nicht ständig aktualisiert, weil es natürlich extrem viele Kurs-Plattformen gibt und immer wieder neue dazukommen. Funnelcockpit wurde als Firma zwar 2016 gegründet, aber die können erst seit 2019 / 2020 solide Features. Der Fokus ist hier primär auf Funnel-Building, auch wenn sie Mitgliederbereiche anbieten. Hab mich bis jetzt durch ein paar Bereiche im kostenlosen Test-Paket gearbeitet. Sieht solider aus, aber optisch ist es mir zu unausgereift. Mag auch daran liegen, dass ich als Designerin noch einmal andere Ansprüche habe.

  18. liebe katharina, vielen dank für die mühe und gute Beschreibung. ich möchte onlinekurse erstellen und diese dann verkaufen und finde deinen beitrag bisher am hilfreichsten 🙂 viel erfolg weiterhin!

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