Die 10 besten Online-Kursplattformen: Der ultimative Guide

Du möchtest Onlinekurse erstellen und verkaufen und suchst nach der besten Plattform dafür? In dieser großen Übersicht stelle ich dir die besten deutschen, wie auch internationalen Online-Kursplattformen vor, bespreche die wichtigsten Vor- und Nachteile und berichte auch von meinen eigenen Erfahrungen.

1) Einleitung

2) Deutscher vs. internationaler Anbieter

3) Mit vs. ohne angeschlossenem Marktplatz

4) All-in-one-Lösung vs. einzelne Tools

5) Online-Kursplattformen (A-Z)

— 5.1) Coachy

— 5.2) Digimember

— 5.3) e-Mentor

— 5.4) Elopage

— 5.5) New Kajabi

— 5.6) Skillshare

— 5.7) Spreadmind

— 5.8) Teachable

— 5.9) Thinkific

— 5.10) Udemy

6) Sonstige Kursplattformen

7) Nächste Schritte

Einleitung

Kurz vorab: Warum dieser Artikel und woher stammen die Infos?

Ich möchte ganz transparent mit dir sein. Natürlich habe ich nicht jede einzelne Kursplattform selbst getestet. Als Expertin für Onlinekurs-Marketing zeige ich meinen Kunden, wie sie mehr zahlende Teilnehmer für ihre Onlinekurse gewinnen. Für mich ist dabei unerheblich welche Kursplattform meine Kunden verwenden. Aber da ich weiß, wie wichtig dieses Thema für viele ist, habe ich diesen Artikel verfasst.

Manche Plattformen kenne ich “von innen”, da ich als Teilnehmerin von Onlinekursen schon damit gearbeitet habe. Wenn ich eine Plattform selbst noch nicht genutzt habe, steht es dabei. Die Informationen von Plattformen, die ich nicht selbst getestet oder genutzt habe, stammen aus verschiedenen Artikeln und Reviews, die wir online recherchiert haben oder auch von Stimmen, die ich durch meine Kunden, Fans und Follower mitbekommen habe.

Ich freue mich über deine Mitarbeit!

Wichtig: Sollte dir irgendetwas auffallen, das faktisch falsch ist (zum Beispiel Infos über Features oder Preise), hinterlasse bitte einen Kommentar. Mein Team und ich werden den Beitrag regelmäßig aktualisieren, sollten einige Informationen nicht mehr up-to-date sein.

Auch freue ich mich über deine Erfahrungen mit den hier gelisteten Online-Kursplattformen.

Und wenn du eine Kursplattform kennst, die hier fehlt, schlag sie gerne in den Kommentaren vor.

Zunächst starten wir aber mit drei ganz grundsätzlichen Fragen rund um Kursplattformen für Onlinekurse: Ist ein deutscher oder ein internationaler Anbieter besser geeignet? Sollte die Kursplattform einen Marktplatz haben? Und sind All-in-one-Lösungen besser als einzeln gebuchte Tools?

Falls diese Themen weniger spannend für dich sind, springe einfach über das Inhaltsverzeichnis direkt zur Kursplattform, die dich am meisten interessiert.

Viel Spaß beim Lesen!

Katharina

Allgemeines

2) Deutscher vs. internationaler Anbieter

Einer der wichtigsten Entscheidungskriterien für viele Onlinekursanbieter ist sicherlich, ob die Online-Kursplattform von einem deutschen Anbieter oder einem internationalen Anbieter betrieben wird.

Hierbei geht es zum einen um die Sprache der Kursplattform (für viele Kursanbieter ist Englisch eine Hürde), aber auch um die häufig fehlende Rechtssicherheit in Zusammenhang mit internationalen Plattformen.

Die Rechtssicherheit ist natürlich oft ein Vorteil der deutschen Kursplattformen. Auf der anderen Seite kann der Funktionsumfang häufig nicht mit den Plattformen aus Übersee mithalten.

Letztlich ist das Ganze wieder eine persönliche Entscheidung: Lieber etwas mehr Risiko, dafür ein profitableres Online-Business? Oder auf “Nummer sicher” gehen und auf Funktionen verzichten?

Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

3) Mit vs. ohne angeschlossenem Marktplatz

Für viele Kursanbieter sind Kursplattformen mit angeschlossenem Marktplatz attraktiv. Denn hier tummeln sich bereits viele potenzielle Kunden, die bereit sind Geld in die Hand zu nehmen und Onlinekurse zu kaufen.

Aber stimmt das überhaupt?

Ja und nein.

Klar: Auf einem angeschlossenen Marktplatz sind vermutlich auch potenzielle Kunden zu finden.

Allerdings werden dort auch viele andere Onlinekurse angeboten und man steht in direktem Wettbewerb mit anderen Kursanbietern. Sobald diese ihre Kurse auch nur etwas billiger machen als man selbst, wird es schon schwierig. Denn auf so einem Marktplatz sind die Möglichkeiten die eigene Marke hochwertig zu präsentieren und Vertrauen aufzubauen eher eingeschränkt. Somit entscheidet am Ende oft der Preis oder der Umfang des Onlinekurses über den Kauf.

Im Endeffekt sind Online-Kursplattformen mit angeschlossenem Marktplatz sicher nicht schlecht, um allererste Erfahrungen mit Kursteilnehmern zu sammeln.

Für den Aufbau eines nachhaltigen Online-Business, das auch in fünf oder zehn Jahren funktionieren soll, würde ich mich jedoch niemals ausschließlich auf einen externen Kursmarktplatz verlassen. Es ist ganz wichtig sich eine eigene Marke aufzubauen und sich unabhängig von externen Plattformen zu machen.

4) All-in-one-Lösung vs. einzelne Tools

Als Expertin für Onlinekurs-Marketing bekomme ich häufig die ersten Schritte meiner Kunden mit, die in die Online-Business-Welt starten. Oft wird nach einem möglichst günstigen “All-in-one-Tool” gesucht, das Funktionalitäten wie E-Mail-Marketing, Website, Webinare, Landingpages und mehr in sich vereint.

Klar: Man möchte gerne Geld sparen und sich nicht in verschiedene Tools einarbeiten. Das verstehe ich total.

Ich bin aber (und war schon immer) der Meinung, dass eine “eierlegende Wollmilchsau” niemals so gut sein kann wie ein einzelnes Tool, das nur EINE Funktion übernimmt.

Uns Coaches, Beratern, Trainern und Experten wird ja auch gesagt, dass wir keinen “Bauchladen” haben, sondern uns auf wenige Kernkompetenzen spezialisieren sollen, um darin richtig, richtig gut zu werden.

Genau das tun All-in-one-Lösungen eben nicht.

Möglicherweise lässt sich mit einer All-in-one-Lösung etwas Geld sparen. Mir persönlich wäre es das jedoch nicht wert, wenn ich dafür bestimmte Marketingstrategien nicht nutzen könnte oder auf Funktionen verzichten müsste.

5) Die 10 besten Online-Kursplattformen von A bis Z

5.1) Coachy

Einschätzung von Katharina: Nicht möglich, da nicht getestet

Coachy ist ein deutscher Anbieter und dürfte daher für viele interessant sein. Diese Online-Kursplattform bietet die einfache Erstellung eines Mitgliederbereichs ohne technische Kenntnisse, inklusive Grundfunktionen wie regelmäßigen Backups. Coachy ist entsprechend komplett auf Deutsch verfügbar.

Um Zahlungen anzunehmen, kannst du Coachy mit Digistore24 verknüpfen.

Positiv an dieser Online-Kursplattform ist ebenfalls, dass du eine Facebook-Gruppe integrieren kannst, ebenso wie die gängigen E-Mail-Marketing-Systeme (wie meinen Favoriten ActiveCampaign* zum Beispiel).

Nachteile an Coachy sind, dass es eine Uploadbeschränkung gibt. Außerdem kostet jeder Onlinekurs eine extra Hostinggebühr zusätzlich zur Jahresgebühr.

Eine Website bzw. ein Blog ist bei Coachy nicht integriert. Hier handelt es sich wirklich nur um die Kursplattform selbst.

Zur Website von Coachy

Coachy Onlinekurs Plattform Vergleich

5.2) Digimember

Einschätzung von Katharina: Empfohlen

Digimember ist ein Plugin, das eine WordPress-Website in eine Kursplattform verwandelt. Hierbei kann Digimember mit verschiedenen Zahlungsanbietern verbunden werden. Der dabei wohl am häufigsten zum Einsatz kommende ist Digistore24.

Die Kombination Digimember und Digistore24 ist das, was ich in meinem Online-Business von Anfang an verwendet habe und nach wie vor nutze.

Der große Vorteil dieser Lösung ist, dass man die eigene Kursplattform komplett frei gestalten kann. Auch handelt es sich sowohl bei Digimember, als auch bei Digistore24 um deutsche Anbieter, die mit Rechtssicherheit werben.

Digimember ist hierbei recht einfach zu konfigurieren, wenn man mal bedenkt welchen Funktionsumfang dieses Plugin bietet.

Mein Onlinekurs Launchmagie mit Digimember* von innen. Das Design ist selbstgebaut mit dem Thrive Architect*.

Der größte Vorteil dieser Lösung ist jedoch gleichzeitig auch ihr größter Nachteil: Man kann sich schnell im “designen” des Onlinekurses verlieren, weil man eben jede Möglichkeit hat, die das eigene WordPress-Theme bietet.

Ich baue meine Kursseiten beispielsweise mit Thrive Architect* und damit ist quasi alles umsetzbar, was man sich vorstellen kann.

Was mir schon lange bei Digimember fehlt, ist die integrierte Möglichkeit für Kursteilnehmer Lektionen abhaken zu können, also eine Fortschrittsanzeige. Das löse ich derzeit noch über das inzwischen schon nicht mehr einzeln erhältliche Plugin ProgressAlly, hoffe aber, dass Digimember diese Funktion irgendwann noch bringt.

Ebenfalls an Digimember bemängeln muss ich, dass das System bei meinen mittlerweile über 20 Produkten manchmal mit der Rechteverwaltung durcheinander kommt.

Außerdem finde ich den Support nicht besonders gut. Manchmal werden die Anfragen gar nicht richtig gelesen. Bei komplexeren Problemen kriegt man meist gar keine Hilfe (“Wir können diesen Fehler bei uns leider nicht reproduzieren.” und das wars). Und Support findet nur per E-Mail statt, was gerade bei umfangreicheren Problemen echt zeitaufwändig ist. Bis man alles erklärt und eine befriedigende Antwort erhalten hat, können es schon mal 5-10 E-Mails werden …

Alles in allem eine gute Lösung, auf die ich weiterhin setze. Was nicht heißt, dass ich mich nicht auch immer mal wieder nach Alternativen umsehe … ;-) Eine Kursplattform mit mehreren hunderte Kunden umzuziehen, ist allerdings kein Pappenstiel.

Zur Website von Digimember*

5.3) e-Mentor (ehemals e-Shepherd)

Einschätzung von Katharina: Nicht möglich, da nicht getestet

Mit e-Mentor haben wir einen weiteren deutschen Anbieter unter den Online-Kursplattformen, von dem man immer wieder hört. Die entsprechende Rechtssicherheit ist hier sicherlich ein Vorteil.

Außerdem kannst du neben reinen Videokursen auch Texte, Videos oder PDFs anbieten.

e-Mentor übernimmt die Abrechnung und Zahlungsabwicklung mit deinen Kunden oder du kannst den e-Mentor an Digistore24 anbinden. Sogar ein Blog und auch Landingpages sind bei diesem Anbieter integriert.

Bemängelt wird an e-Mentor, dass es hier kein integriertes E-Mail-Marketing gibt und kein Affiliate-Programm vorhanden ist. Diese Features sind laut Anbieter jedoch bereits für die Zukunft geplant.

Zur Website von e-Mentor

5.4) Elopage

Einschätzung von Katharina: Empfohlen

Mit Elopage ist seit Kurzem ein deutscher Anbieter am Markt, der dementsprechend dem Datenschutz hierzulande angepasst ist. Vorteil von Elopage ist, dass du damit nicht nur Onlinekurse, sondern auch E-Books, digitale Eventtickets, Arbeitsblätter, Vorlagen oder auch Coachings anbieten kannst. Die kostenlose Variante bietet viele Features. Was fehlt, kannst du günstig dazubuchen, ohne gleich ein größeres Paket nehmen zu müssen.

Wie die meisten anderen Online-Kursplattformen kann auch Elopage mit Apps erweitert werden. Die gängigen E-Mail-Marketing-Systeme (wie zum Beispiel ActiveCampaign*) kannst du ebenfalls mit Elopage verknüpfen.

Etwas schwierig an Elopage ist, dass dieser Anbieter noch recht neu am Markt ist und daher ständig Features hinzukommen. Das ist einerseits gut, andererseits ändern sich hin und wieder die Konditionen und man muss sich häufig updaten, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Außerdem ist bei dieser Online-Kursplattform keine Website integriert und auch ein E-Mail-Marketing-System musst du zusätzlich zu Elopage betreiben.

Was mich persönlich bei Elopage stört, ist das “Look and Feel” für die Onlinekurs-Teilnehmer. Das gefällt mir bei Teachable und Thinkific deutlich besser.

Zur Website von Elopage

Elopage Onlinekurs Plattform Vergleich

5.5) New Kajabi

Einschätzung von Katharina: Nicht empfohlen, da extrem teuer

New Kajabi ist sowas wie die “eierlegende Wollmilchsau” für Onlinekursanbieter: Es vereint Online-Kursplattform, Landingpages, E-Mail-Marketing und die eigene Website in EINEM System.

Positiv an New Kajabi ist der Kundenservice und dass keine externen Dienstleister für die Zahlungsabwicklung eingebunden werden müssen, da New Kajabi selbst als Zahlungsanbieter fungiert.

Darüber hinaus bietet New Kajabi eine umfangreiche Online University: Hier gibt es Tipps, wie man es einen Content effektiv online verkauft und profitable Onlinekurse erstellt. Dieses Trainingsportal ist inklusive, also bei jedem Account dabei. Das bieten Anbieter wie Teachable allerdings auch.

Der größte Nachteil an New Kajabi ist das Preismodell: Das kleinste Paket kostet 150$ monatlich. Wer gleich für ein ganzes Jahr bezahlt, zahlt immer noch 119$ pro Monat, also 1.428$ für ein Jahr. Gerade für Starter ist das recht happig.

Ansonsten wird an New Kajabi bemängelt, dass das Design nicht wirklich anpassbar ist und beim E-Mail-Marketing Funktionen fehlen (wie zum Beispiel Analyse und Tracking) oder nur eingeschränkt verfügbar sind.

Außerdem ist New Kajabi kein deutscher Anbieter. Bei internationalen Online-Kursplattformen muss man immer schauen, wie man sie in Deutschland und Europa rechtssicher nutzen kann. Dafür ist oft Extraarbeit und Hilfe von Anwälten nötig.

Zur Website von New Kajabi

5.6) Skillshare

Einschätzung von Katharina: Für den Aufbau eines Onlinekurs-Business weniger geeignet

Skillshare ist auch eine kleine Besonderheit unter den Online-Kursplattformen, denn hierbei handelt es sich eigentlich um eine Art “E-Learning-Plattform für die Massen”. Das ist gar nicht negativ gemeint. Für Kursteilnehmer gibt es sehr günstige monatliche Abos, die ihnen ermöglichen an tausenden Kursen teilzunehmen. Der angeschlossene Marktplatz ist, ähnlich wie bei Udemy, wahrscheinlich für viele Onlinekursanbieter interessant. Außerdem gibt es eine mobile App für iOS.

Allerdings kannst du bei Skillshare nur Videokurse anbieten und das auch nur in englischer Sprache. Eine Interaktion mit Schülern ist hier nicht möglich.

Skillshare Onlinekurs Plattform Vergleich

Was ich bei der Recherche auch merkwürdig fand, ist das undurchsichtige Preismodell im Hinblick auf die Onlinekursanbieter. Ich habe nur erfahren, dass man als Anbieter irgendwie an den von den Kursteilnehmern mit Skillshare abgeschlossenen Abos beteiligt wird, je nach dem, wie viele der Skillshare-Nutzer die eigenen Kurse nutzen. Aber genaue Zahlen dazu habe ich nicht gefunden.

Skillshare ist für mich eher eine Plattform, die ich nutzen würde, wenn ich Onlinekurse zur Allgemeinbildung anbieten würde. Für den Aufbau eines Online-Business halte ich Skillshare weniger geeignet.

Zur Website von Skillshare

5.7) Spreadmind

Einschätzung von Katharina: Nicht möglich, da nicht getestet

Speadmind ist ein deutscher Anbieter und enthält ähnlich viele Features wie New Kajabi, denn hier sind alle wichtigen Tools eines Online-Business enthalten: Website/Blog, Landingpages, Mitgliederbereich, Videohosting, E-Mail-Marketing, Zahlungsabwicklung und vieles mehr.

Diese Online-Kursplattform, die eigentlich eine Online-Business-Plattform ist, kannst du sogar in einem kostenlosen Paket nutzen. Hier werden allerdings recht hohen Gebühren fällig, sobald du einen Onlinekurs verkaufst.

Ebenso wie New Kajabi ist auch Spreadmind in den höheren Paketen recht teuer und man liegt bei ab 1.500€ pro Jahr. Allerdings spart man sich damit auch viele Tools, die man sonst einzeln buchen müsste.

Hört sich alles sehr gut an. Allerdings habe ich Spreadmind noch nie “von innen” gesehen und kann daher persönlich nicht einschätzen, wie gut oder schlecht diese Lösung ist. Hinterlasse doch einen Kommentar, wenn du Erfahrungen mit der Nutzung von Spreadmind hast :-)

Zur Website von Spreadmind

5.8) Teachable

Einschätzung von Katharina: Empfohlen

Teachable ist eine der bekanntesten und meist genutzten Plattformen für Onlinekurse. Der größte Vorteil an Teachable: Hier wird pro verkauftem Onlinekurs lediglich eine Gebühr für die Zahlungsabwicklung fällig. Darüber hinaus bezahlst du einen monatlichen Beitrag, der aber fix ist. Im größten Paket entfällt sogar die Gebühr für die Zahlungsabwicklung, sodass du gar keine Kosten mehr pro verkauftem Kurs hast.

Gelobt wird an dieser Online-Kursplattform auch, dass sie sehr benutzerfreundlich und flexibel ist. Deine Kursvideos kannst du direkt bei Teachable hosten. Außerdem gibt es ein integriertes Affiliate-Programm. So verdienst du auch noch zusätzlich, wenn du Teachable neue Kunden vermittelst.

Nachteil an Teachable ist, dass das Design nicht so anpassbar ist, was aber eigentlich auf fast alle Online-Kursplattformen zutrifft. Im Gegensatz zu anderen Plattformen bietet Teachable kein integriertes E-Mail-Marketing und keine Landingpages. Allerdings kannst du durchaus Verkaufsseiten für deine Onlinekurse mit Teachable gestalten.

Teachable von innen

So sieht Teachable für Kursteilnehmer aus. Hier die Piarry-Akademie* von Sabine Piarry.

Darüber hinaus hat Teachable keinen Marktplatz, wo deine Onlinekurse gefunden werden können. Das heißt, dass du hier fürs Marketing komplett selbst verantwortlich bist. Bemängelt wird außerdem, dass die günstigste Version zu wenig Features hat – aber hey, dafür ist sie eben günstig :-)

Außerdem ist Teachable ein internationaler Anbieter und man muss einiges tun, damit man diese Online-Kursplattform rechtssicher in Deutschland und Europa verwenden kann. Teachable ist als Kursplattform englischsprachig. Die Oberfläche, die deine Kursteilnehmer nutzen, kannst du jedoch manuell auf Deutsch übersetzen.

Zur Website von Teachable

5.9) Thinkific

Einschätzung von Katharina: Empfohlen

Thinkific ist im Grunde die kleine Schwester von Teachable. Die beiden haben miteinander natürlich nichts zu tun, sind aber sehr ähnlich vom Funktionsumfang und Design her.

Sich in Thinkific einzuarbeiten, ist aufgrund der einfachen Einführung schnell gemacht. Außerdem kann man bei dieser Online-Kursplattform nicht nur Videos einstellen, sondern auch PDFs, Audios oder HTML-Inhalte.

Beliebt ist Thinkific auch wegen des attraktiven Preises und des kostenlos nutzbaren Pakets. Außerdem hast du beim Videohosting hier keine Upload-Beschränkung und einen qualitativ hochwertigen Videoplayer für deine Kursteilnehmer.

Nachteile von Thinkific sind auch hier wieder, dass das Design nicht wirklich vom Kursanbieter bestimmt werden kann. Außerdem ist Thinkific bei der mobilen Nutzung noch nicht ausgereift.

Zur Website von Thinkific

5.10) Udemy

Einschätzung von Katharina: Nicht empfohlen, da Kurse “verramscht” werden

Udemy ist eine spezielle Online-Kursplattform, denn hier ist ein riesengroßer Marktplatz angeschlossen. Der Vorteil daran ist, dass deine Onlinekurse so leicht von potenziellen Kunden entdeckt werden können. Onlinekurse auf Udemy zu erstellen, ist prinzipiell kostenlos. Gebühren fallen lediglich an, wenn tatsächlich etwas verkauft wird. Die Udemy-Community und der Support unterstützen aktiv bei der Erstellung eines Kurses, was vielen auch gut gefällt.

Da ich selbst mal bei Udemy Onlinekurse angeboten habe und das schon lange nicht mehr tue, kann ich die negativen Seiten von Udemy gut einschätzen.

Zum Einen dürfen Onlinekurse auf Udemy derzeit höchstens 50€ kosten, was die Verdienstmöglichkeiten stark einschränkt.

Der größte Nachteil an Udemy ist jedoch der eigentliche Vorteil: Viele finden Udemy attraktiv, weil sie hoffen über den Marktplatz leicht an Kunden zu kommen. Allerdings funktioniert das meiner Erfahrung nach lediglich dann gut, wenn man am so genannten “Udemy Marketing” teilnimmt. Das bedeutet, dass Udemy Rabattaktionen durchführt. Hierbei werden die Onlinekurse auf dieser Online-Kursplattform regelrecht “verramscht”. Das schadet meiner Meinung nach der Reputation der eigenen Marke.

Erfolg auf Udemy kann man haben, wenn man sehr viele Onlinekurse (20+) anbietet und wirklich massenweise über die Rabattaktionen verkauft. Das gelingt beispielsweise vielen gut, die Programmierkurse anbieten.

Ebenfalls kritisiert werden an Udemy die hohen und teilweise undurchschaubaren Qualitätsstandards: Bei Udemy kann man ausschließlich Videokurse erstellen (80% der Kursinhalte müssen Videos sein) und oft werden Videos abgelehnt, weil die Qualität nicht gut genug ist, obwohl die Videos hochwertig sind. Hier ist dann ein Auseinandersetzen mit dem Qualitätsteam notwendig.

Auch schlägt der Udemy-Marktplatz den Kunden ähnliche Kurse vor. Das führt am Ende zu einem Preiskampf der Onlinekursanbieter, denn meist werden die günstigsten Kurse mit den meisten Videos gekauft.

Zur Website von Udemy

Udemy Onlinekurs Plattform Vergleich

6) Weitere Online-Kursplattformen

Bei der Recherche sind uns weitere Online-Kursplattformen aufgefallen, zu denen wir aber nur wenige weitere Informationen gefunden haben.

Zum einen Moodle und OpenSesame. Diese beiden Plattformen sind aber eher für Institutionen wie Universitäten oder sehr große Unternehmen gedacht. Moodle beispielsweise habe ich an der Uni verwendet und halte den Funktionsumfang dieses Systems für uns als Onlinekursanbieter absolut überdimensioniert. Die Einarbeitung hier wäre wirklich ein Jahresvorhaben.

Darüber hinaus haben wir noch reteach gefunden. Dieser deutsche Anbieter ist dafür aber sehr einfach zu bedienen und die damit erstellten Kurse sehen sehr gut aus. Ein besonderes Feature von reteach ist die Integration von Zoom in den digitalen Lernraum. So entfällt der manuelle Versand von Zoom Einladungen und die Teilnehmer loggen sich per 1-clcik auch in Zoom Schulungen ein.

Ein weiterer Anbieter ist Memberspot. Neben einfacher Bedienung, ansprechendem Design und guter Performance liegt ein großer Vorteil darin, dass keine sensiblen Inhalte auf irgendwelchen ausländischen Videoportalen herumliegen müssen. Memberspot liegt auf EU-Servern. Ein weiteres Plus ist die App, die es zusätzlich zur Web-Applikation gibt. Da ich die Software selbst nicht auf Herz und Nieren geprüft habe, kann ich zu den wirklichen Nachteilen nichts sagen. Am besten, du probierst die kostenlose Testversion selbst aus.

So, da hast du es! Das sind die aus meiner Sicht derzeit besten und wichtigsten Online-Kursplattformen.

7) Nächste Schritte

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