Anleitung: Landingpages erstellen – Der komplette Guide (mit Tools!)

Du willst Landingpages erstellen? Hier findest du eine komplette Anleitung mit vielen Tool-Empfehlungen.

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Über kein Thema kursieren online so viele Gerüchte wie über Landingpages! Ich sehe so oft in Gruppen bei Facebook oder in anderen Communitys Fragen dazu, dass ich mich entschlossen habe eine Anleitung für das Erstellen von Landingpages für dich zu schreiben. Du erfährst nicht nur was Landingpages sind und wozu du sie brauchst, sondern auch welche Tools du dafür benötigst und wie eine gute Verkaufsseite aufgebaut ist. Viel Spaß!

Ach ja: Wenn dir mein Guide gefällt, bezahle mich doch dafür! Wie? Indem du ihn in deinem Lieblings-Social-Network teilst :D Danke :-)

1. Was sind Landingpages?

Eine Landingpage, im Deutschen auch Landeseite genannt, ist eine einzelne Website, die eine ganz bestimmte Aktion des Websitebesuchers als Ziel hat. Welche das sein können, erkläre ich gleich. Wichtig dabei ist, dass sich eine Landingpage ausschließlich auf ihr Ziel konzentriert – den Besucher zur gewünschten Handlung zu führen. Daher werden normalerweise sämtliche ablenkende Elemente entfernt, zum Beispiel die Navigation oder externe Links. Eine ganz normale Unterseite auf deiner Website ist also keine Landingpage.

2. Wofür verwendet man Landingpages?

Als Optin-Pages/Squeeze-Pages
Möchtest du einen so genannten Lead Magneten (Freebie) anbieten und im Austausch dafür die E-Mail-Adresse eines Interessenten haben, kannst du eine so genannte Optin-Page benutzen. Ein Beispiel von mir siehst du hier:

Als Sales-Pages
Selbstverständlich kannst du eine Landingpage benutzen um dein Produkt, zum Beispiel deinen Onlinekurs zu verkaufen! Dann spricht man von einer Sales-Page.

Als Webinar-Pages
Wenn du Anmeldungen für dein kostenloses Webinar haben möchtest, kannst du eine Landingpage für dein Webinar erstellen.

Das ist die Landingpage für eins meiner Webinare:

Weitere Verwendungsmöglichkeiten
Im Prinzip sind die Verwendungsmöglichkeiten für Landingpages unbegrenzt! Hier ein paar weitere Ideen:

  • Landingpage für die Aufzeichnung deines Webinars (Handlung: z.B. Anschauen der Aufzeichnung)
  • Landingpage für Preview (Vorschau) deiner neuen Website (Handlung: z.B. Anmelden für den Newsletter)
  • Landingpage um Danke zu sagen, zum Beispiel für die Anmeldung (Handung: z.B. Teilen in den sozialen Netzwerken)

3. Welche Tools braucht man für Landingpages?

Um Landingpages effektiv für dein Business zu nutzen, brauchst du im Grunde drei Dinge: die Landingpage selbst, einen E-Mail-Marketing-Service (um E-Mail-Adressen zu sammeln) und einen Hostinganbieter, denn irgendwo müssen die Landingpages ja im Netz gespeichert werden, damit sie erreichbar sind. Hier kommen die besten Tools aus meiner Empfehlungsschatzkiste:

3.1. Landingpage Tools

Bei den Landingpage Tools muss man unterscheiden zwischen alleinstehenden Tools, Plugins für WordPress und Themes für WordPress. Es gibt auch Gesamtlösungen, wo beim Landingpage Tool bereits das Hosting UND der E-Mail-Marketing-Service integriert sind. Da ich solche Tools aber nicht nutze, stelle ich sie hier nicht vor.

3.1.1 Alleinstehende Tools

Leadpages

Mein absoluter Favorit unter den Standalone-Lösungen der Landingpage Tools ist Leadpages! Leadpages bietet eine Fülle von fertigen Vorlagen und so geht das Erstellen von Landingpages extrem schnell und ganz einfach. Ich benutze Leadpages vor allem für Webinar-Anmeldeseiten, Webinar-Replay-Seiten und Optin-Seiten (Lead Magnet gegen E-Mail-Adresse).

Es gibt mehrere hundert Landingpage-Vorlagen für ganz unterschiedliche Zwecke bei diesem Anbieter. Du kannst deine Landingpages hier sogar von Grund auf neu bauen. Starte dafür einfach mit einer „blank page“, einer weißen, leeren Seite:

Meistens greifst du aber wahrscheinlich auf die tollen Vorlagen zurück, die du auch bis ins kleinste Detail anpassen kannst (Farben, Bilder etc.). Dadurch, dass die Vorlagen getestet sind, kannst du damit rechnen, dass deine Landingpages gut funktionieren werden.

Seit einer Weile gibt es auch einen Drag-n-Drop-Editor, mit dem du deinen Leadpages selbst Elemente hinzufügen kannst. Einfach reinziehen, anpassen und fertig. Sogar eine ganze Website kannst du mittlerweile mit Leadpages gestalten!

Meine beste Landingpage mit Leadpages hat eine Conversion Rate von 58%. Das heißt: Wenn 100 Besucher meine Landingpage aufrufen, vollführt mehr als jeder zweite Besucher der Landingpage die von mir gewünschte Handlung. Das ist ein absolut super Wert.

Übrigens: Das Hosting, also das Bereitstellen deiner Landingpages, übernimmt Leadpages für dich. In diesem Fall sehen deine URLs dann so aus:
http://deinname.leadpages.co/der-name-deiner-landingpage/

Doch du kannst Leadpages auch via Plugin mit deiner WordPress-Website verbinden, sodass deine Leadpages-URLs so aussehen:
http://www.deinewebsite.de/der-name-deiner-landingpage/

Du brauchst zusätzlich einen separaten E-Mail-Marketing-Service (siehe unten), den du mit Leadpages verbinden musst, wenn du mit deinen Landingpages E-Mail-Adressen sammeln willst.

Gerade für Business-Einsteiger ist Leadpages meiner Meinung nach eine sehr gute Wahl, weil man hier einfach enorm Zeit spart und alles selbst machen kann.

In diesem Video stelle ich dir Leadpages genauer vor:

YouTube

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3.1.2 Plugins für WordPress

Thrive Architect

Nachdem ich eine Weile mit OptimizePress gearbeitet habe, bin ich inzwischen auf den Thrive Architect (der früher Thrive Content Builder hieß) umgestiegen. Mit dem Thrive Architect kannst du wunderschöne, moderne Landingpages für alle möglichen Zwecke erstellen. Auch dieses Landingpage-Tool bringt unzählige Vorlagen mit. Doch im Gegensatz zu Leadpages kannst du hier auch ganze Landingpages selbst bauen.

Beim Thrive Content Builder hast du beinahe unzählige fertige Elemente, die du in deine Landingpages einbauen und anpassen kannst. So gibt es zum Beispiel Preistabellen, Icons, Buttons, Countdowns und vieles mehr.

Mit diesem Landingpage-Tool erstelle ich gerne Verkaufsseiten, aber ich benutze es auch teilweise für die Seiten meiner Onlinekurse.

Der Thrive Architect ist im Rahmen der Thrive Suite ab 19 $/Monat erhältlich! Das bedeutet, dass du alle Thrive Tools, auch den Thrive Architect, auf einer WordPress-Installation nutzen kannst. Aber keine Sorge: Du kannst dann trotzdem unendlich viele Landingpages erstellen. Es gibt hier also, ebenso wie bei Leadpages, keine Beschränkung bei der Anzahl der Landingpages.

Hier weiterlesen: 7 Tipps, wie du mit Thrive Themes mehr Kunden gewinnst

OptimizePress

OptimizePress ist ebenfalls ein Plugin für WordPress, mit dem du Landingpages von Grund auf bauen kannst. Es bietet ebenfalls Vorlagen.

Ich habe damit in 2014 und 2015 gearbeitet, bin aber inzwischen auf den Thrive Content Builder umgestiegen. Warum? Zum Einen konnte ich mit OptimizePress nicht mehr flüssig arbeiten. Dieses Landingpage-Tool stürzte dauernd komplett ab oder blieb hängen. Zum Anderen gefielen mir die Vorlagen schon von Anfang an nicht, da sie sehr altbacken aussehen.

Ehrlich gesagt wüsste ich keinen Grund, warum man sich OptimizePress noch zulegen sollte. Aber ich wollte es der Vollständigkeit halber hier erwähnen.

Instabuilder

Instabuilder ist eine weitere Alternative zu den anderen hier vorgestellten Tools zum Landingpage erstellen. Allerdings habe ich damit noch nie gearbeitet. Ich kannte Instabuilder gar nicht, als ich damals mit Landingpages startete. Ich weiß aber, dass ein paar KollegInnen von mir Instabuilder benutzen.

Willst du mehr über Instabuilder wissen, schau dir am besten Jessica Eberts Video dazu an.

3.1.3 Themes für WordPress (Divi, Avada, OptimizePress)

Wenn du mit WordPress arbeitest, kannst du auch auf ein Theme (Design) zugreifen, das entweder eine Landingpage-Vorlage bietet ODER so flexibel ist, dass du damit nach Lust und Laune auch Landingpages gestalten kannst.

OptimizePress

Schon wieder? Ja, OptimizePress gibt es auch als Theme für deine WordPress-Website. Du kannst dir aussuchen ob du OptimizePress als Theme oder als Plugin verwendest. Wie gesagt, ich nenne OptimizePress nur der Vollständigkeit halber. Mittlerweile gibt es bessere Alternativen.

Divi

Divi ist ein wunderschönes WordPress-Theme von ElegantThemes. Es ist unheimlich flexibel und arbeitet auch mit einem eigenen Content-Creator, sprich: Du kannst dir aus einer großen Fülle an „Boxen“ genau die raussuchen, die du auf deiner Landingpage benutzen willst. Diese Boxen kannst du auch nach Lust und Laune anpassen. Mit Divi habe ich auch eine Weile gearbeitet, bin aber derzeit mit meiner Lösung (einem Mix von Leadpages und dem Thrive Content Builder) sehr zufrieden.

divi

Eine Alternative zu Divi wäre das Theme Avada von ThemeFusion, das auch sehr flexibel ist. Allerdings nutze ich Avada selbst nicht.

Hier noch ein kleines Wort der Warnung … Oft sehe ich, dass sich recht unerfahrene Business-Starter Themes wie Divi oder Avada zulegen. Dann passiert meistens eine der folgenden drei Situationen:

1. Es wird monatelang an der Website rumgebastelt und sie wird nicht fertig.
2. Es muss letztlich doch für viel Geld ein Webdesigner hinzugezogen werden.
3. Die Website wird fertig und auch veröffentlicht, aber sie ist nicht unbedingt ein „Kundenmagnet“, um es mal diplomatisch auszudrücken ;)

Sei dir bewusst, dass hohe Flexibilität gerade für technisch wenig versierte UnternehmerInnen nicht die beste Option ist.

3.1.4 Du arbeitest nicht mit WordPress?

Wenn du mit einem Homepage-Baukasten wie Jimdo oder Wixx arbeitest (wovon ich übrigens generell abrate, da du damit einfach nicht flexibel genug bist), kannst du dich beim Anbieter erkunden ob es spezielle Landingpage-Vorlagen gibt – oder eben auf eine Standalone-Lösung wie Leadpages zurückgreifen.

2. E-Mail Marketing Tools

Wenn du mit deinen Landingpages E-Mail-Adressen sammeln möchtest, brauchst du auch einen E-Mail-Marketing-Service. Eigentlich heißen die Dinger E-Mail Service Provider oder ESPs. Hier stelle ich dir einige kurz vor:

ActiveCampaign

Mit ActiveCampaign arbeite ich selbst mittlerweile seit Februar 2016 und bin damit total zufrieden. Im Gegensatz zu Listen-basierten E-Mail-Systemen werden Abonnenten hier nicht mehrfach gezählt, sodass man nicht „draufzahlt“. Außerdem gibt es unzählige Möglichkeiten bei den Automations (Autorespondern) und ich kann meine Abonnenten taggen. Da auch noch der Preis stimmt, ist ActiveCampaign für mich das derzeit beste E-Mail-System auf dem Markt. Die Anbindung an Landingpage-Tools wie Leadpages oder Thrive Architect ist völlig unproblematisch. ActiveCampaign kann auch auf Deutsch genutzt werden.  

Hier sind 4 Wege wie ActiveCampaign mir hilft mein Online-Business zu optimieren.

Mailchimp

Ich empfehle für Business-Einsteiger gerne Mailchimp, weil man mit diesem Tool kostenlos Newsletter verschicken kann. Lediglich einige Premium-Funktionen sind kostenpflichtig. Die Anbindung von Landingpage-Tools ist auch hier kein Problem, allerdings gibt es Mailchimp nur auf Englisch. Hinzu kommt, dass man seine Abonnenten bei Mailchimp nicht verschlagworten kann, und die Automations nicht wahnsinnig flexibel sind. Und Mailchimp ist Listen-basiert: Trägt sich ein Abonnent in mehrere verschiedene Listen bei dir ein, zählt er auch mehrfach. Willst du dich hier dennoch einarbeiten, schau dir auch mal meinen Mailchimp-Kurs an.

GetResponse

Es gibt unzählige E-Mail-Tools am Markt und GetResponse ist eine weitere Alternative. Der Ansatz von GetResponse ist es, die „eierlegende Wollmilchsau“ für kleine Unternehmen sein zu wollen: Hier gibt es neben E-Mail Marketing nämlich auch Webinare und Landingpages, alles in einem. Da ich vor allem nach einem guten E-Mail-System gesucht habe und in diesem Punkt mit GetResponse nicht zufrieden war, bin ich zu ActiveCampaign gewechselt. Dieser „alles in einem“-Ansatz ist für Einsteiger meistens sehr attraktiv, weil kostengünstig – ich halte davon jedoch nicht viel. Man kann einfach nicht in allem gleich gut sein, das gilt auch für Software ;) Die Anbindung an andere Landingpage-Tools ist in der Regel kein Problem; GetResponse ist auch auf Deutsch nutzbar. Auch bei GetResponse zählen mehrfach eingetragene Abonnenten mehrfach und du zahlst drauf.

Cleverreach

Cleverreach ist ein E-Mail-Marketing-Service aus Deutschland. Hier kannst du bis zu 250 Empfänger kostenlos anmailen, aber nur 4x im Monat. Danach kostet es. Die Verbindung von Cleverreach mit anderen Tools kann unter Umständen etwas kompliziert sein, weil deutsche und US-amerikanische Tools leider manchmal nicht so gut miteinander kommunizieren. Frag im Zweifelsfall deinen Webdesigner oder Programmierer, ob er dir die Anbindung einrichtet, falls du es nicht selbst schaffst. Auch hier gibt es Mehrfacheintragungen, für die du entsprechend draufzahlst. Verschlagwortung von Abonnenten ist nicht möglich.

3. Hostinganbieter

Wenn du bereits einen selbst gehosteten WordPress-Blog hast, brauchst du keinen extra Hostinganbieter. Wenn du Leadpages nutzt, ebenfalls nicht.

Falls du eine ganz neue Website aufsetzen möchtest, empfehle ich dir den Anbieter All-Inkl. Dort hoste ich alle meine Webseiten und bin sehr zufrieden. Alternativen, von denen ich bisher nur Gutes gehört habe, sind Host Europe und Bluehost.

4. Wie ist eine Sales-Landingpage aufgebaut?

Wenn du Landingpage-Vorlagen nutzt, musst du dir über den Aufbau deiner Landingpage keine besonderen Gedanken machen. Wenn du aber eine Landingpage komplett neu bauen willst, ist es sinnvoll einem bestimmten Schema zu folgen. Genau dieses Schema – für Verkaufsseiten – gebe ich dir hier an die Hand.

1. Überschrift

Die Überschrift deiner Landingpage ist das absolut wichtigste Element. Du darfst sie auf gar keinen Fall unterschätzen! Nur die Besucher deiner Landingpage, die sich von der Überschrift angesprochen fühlen, werden weiterlesen. Was meistens gut funktioniert, sind Fragen: „Gewinnst du schon Kunden bei Facebook?“ oder „Hast du auch schon tausend Diäten ausprobiert und keine hat funktioniert?“ Dein idealer Kunde sollte sich in der Überschrift selbst wiederfinden. Wenn er deine Überschrift liest und denkt „Was? Woher weiß sie das? Sie kennt mich doch gar nicht?“, hast du alles richtig gemacht.

2. Unterüberschrift

Die Unterüberschrift sollte deine Überschrift sinnvoll ergänzen und den Besucher deiner Landingpage noch neugieriger machen, als er ohnehin schon ist :o)

In der Unterüberschrift führst du deine Überschrift ein wenig näher aus. Beispielsweise könnte man die Überschrift „Gewinnst du schon Kunden bei Facebook?“ weiterführen mit der Unterüberschrift „Mit diesem 5-Wochen-Intensivkurs machst du deine Facebook-Seite zu deinem besten Verkäufer!“. Nun weiß der Besucher deiner Landingpage bereits, dass es sich hier um einen Intensivkurs handelt, und er kennt schon das Ergebnis, das er am Ende in Händen halten wird.

Das Prinzip mit der Überschrift und der ausführlicheren Unterüberschrift kann man hier bei Ramit Sethi super erkennen:

landingpages erstellen anleitung sales page

3. Problem

Nachdem du den Besucher deiner Landingpage nun schon ordentlich neugierig gemacht hast, steigst du tiefer in sein Problem sein. Was sind seine größten Ängste in Bezug auf die von dir behandelte Thematik? Hier hast du die Chance zu beweisen, dass du deinen Zielkunden super gut kennst und ihn total verstehst. Du kannst auch die Folgen des Problems deines Wunschkunden näher beschreiben, zum Beispiel so: „Musst du auch täglich Kaltakquise-Anrufe machen, und das macht dir überhaupt keine Freude? Fühlst du dich ständig wie ein schmieriger Verkäufer, der Anderen etwas aufschwatzen muss? Stehst du vielleicht auch unter Druck, weil du dringend Umsatz machen musst?“

4. Lösung

Hier kommt sie nun – deine Lösung! Hier beschreibst du aber noch nicht im Detail dein Angebot, sondern erst mal nur wie es wäre, wenn dein potenzieller Kunde von seinen Sorgen und Nöten befreit wäre, weil er ja dein Angebot gekauft hat! Beginne mit „Stell dir vor …“ oder „Wie wäre es, wenn …“ und male die Zukunft deines Wunschkunden rosig aus. Aber Achtung: Werde hier nicht zu unrealistisch! Versprich deinem Wunschkunden nichts, was dein Angebot nicht halten kann. Selbst wenn dein Angebot wirklich der Oberkracher ist (davon gehe ich sowieso aus): Du darfst hier nicht zu dick auftragen.

Beispiel: „Stell dir vor … dass die Kunden zu dir kommen, weil sie mit dir arbeiten möchten. Dass du das Wort „Kaltakquise“ ganz aus deinem Wortschatz streichen kannst. Dass du Anfragen von Medienvertretern bekommst, weil sie Interviews mit dir wollen. Dass du für dein Angebot mehr verlangen kannst, weil du als absoluter Experte auf deinem Gebiet wahrgenommen wirst.“

Problem und Lösung hat Kathrin Koehler hier sehr gut kommuniziert:

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5. Vertrauensaufbau

Nun solltest du dich persönlich den Besuchern deiner Landingpage vorstellen. Es ist zwar relativ unwahrscheinlich, dass jemand kauft, der dich noch nicht kennt – aber es kommt vor! Auch denen, die dich schon kennen, kannst du dich an dieser Stelle noch mal in Erinnerung rufen.

Erzähle eine kleine Geschichte über dich, damit die Besucher deiner Landingpage dir vertrauen, dass du sie von Punkt A (dem Problem) zu Punkt B (der Lösung) führen kannst. Was qualifiziert dich dafür? Hier geht es allerdings nicht darum deinen gesamten Lebenslauf und deine Abschlüsse auszubreiten (höchstens in einem kurzen, knappen Satz), sondern hier geht es um konkrete Ergebnisse, die du erreicht hast.

6. Ergebnisse / Details zum Angebot

An diesem Punkt kommst du nun auf die Ergebnisse deines Angebots zu sprechen. Das heißt, du erklärst dem Besucher deiner Landingpage, was er am Ende in der Hand hat, wenn er dein Angebot kauft. Bei meinem Kurs „Die Blogwerkstatt“ steht dort zum Beispiel:

„Nach dem Kurs …

– ist dein WordPress-Blog fertig installiert und eingerichtet
– hast du Klarheit über dein Blogthema und weißt wer dein idealer Leser ist
– hast du einen Themenplan für 6 Monate entwickelt
– hast du (mindestens) deinen ersten Artikel veröffentlicht
– hast du ein Newsletter-System eingerichtet und mit deinem WordPress-Blog verbunden
– weißt du wie und wo du Leser für deinen Blog bekommst“

Hier willst du auch Details deines Angebots präsentieren. Bei Onlinekursen zum Beispiel die ausführliche Auflistung deiner Module oder Lektionen, aber auch sonstige Vorteile, die dein Angebot bietet (Telefonsprechstunden, Facebook-Gruppe usw.). Denke daran: Das Ergebnis für den Kunden sollte im Vordergrund stehen. Das verkaufst du nämlich deinem Kunden, und nicht die Anzahl der Videos/Texte/Audios/Checklisten … Außerdem können viele Inhalte auch abschreckend wirken, weil dein Kunde dann denken könnte „Ohje, das schaff ich ja nie alles zu bearbeiten“.

7. Boni

Bonusinhalte sind super, wenn sie dein Angebot ideal ergänzen. So kannst du deinem potenziellen Kunden vermitteln, dass dein Angebot noch viel mehr Wert ist als der Preis, den er im nächsten Schritt zu sehen bekommt. Überlege am besten schon bei der Konzeption eines neuen Angebots, welche Bonusinhalte du deinem Kunden dazugeben kannst, damit er ein noch besseres Ergebnis erzielt. Welche zusätzlichen Inhalte würden ihm am besten weiterhelfen, sind aber nicht Gegenstand deines Bezahlinhalts?

8. Beweise

An dieser Stelle bringst du Kundenstimmen, so genannte Testimonials, auf deiner Landingpage unter. Denn hier fragt sich der Besucher deiner Landingpage: „Kann das Ganze wirklich auch für mich funktionieren?“ Kundenstimmen helfen dabei total, da sich dein Wunschkunde mit echten Menschen identifizieren kann, die schon erreicht haben, was er auch erreichen möchte. Wichtig: Kundenstimmen darf man sich nicht ausdenken! Es müssen echte Kunden sein. Am besten funktioniert das Ganze, wenn ein Bild des Kunden dabei ist.

Wenn du noch keine Kundenstimmen hast, weil dein Angebot noch ganz frisch ist, kannst du hier auch selbst deine eigene Geschichte erzählen. Welche Ergebnisse hast du mit deinem eigenen Angebot schon erreicht?

Hier habe ich ein schönes Beispiel bei Marit Alke gefunden:

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9. Dein Angebot

Ja, erst an dieser Stelle kommt dein eigentliches Angebot! Hier nennst du nun den Preis und verlinkst auf dein Bestellformular. Diesen Part solltest du kurz und knapp halten, denn alle Informationen hat dein potenzieller Kunde bereits. Nun soll er nur noch auf den „Kaufen“-Button drücken, der sich übrigens farblich vom Hintergrund absetzen sollte.

Wenn du willst, kannst du unter dem Kaufen-Button auch noch kleine Bezahlsymbole einbinden. Das sieht immer schick aus und schafft Vertrauen, denn so sieht der potenzielle Kunde gleich, welche Zahlungsmittel möglich sind.

10. Weitere Elemente

Nach der Kaufaufforderung kannst du nun noch verschiedene Elemente einbringen, zum Beispiel eine Zusammenfassung oder eine FAQ-Sektion (Häufig gestellte Fragen). Auch eine Angabe zu deiner Geld-zurück-Garantie (falls du eine hast) und ihren Anforderungen funktioniert hier gut.

Ganz ans Ende deiner Landingpage gehört auf jeden Fall dein Impressum, idealerweise auch der Link zu deiner Datenschutzerklärung. Falls du AGB hast, kannst du diese hier ebenfalls verlinken.

Puh, das ging aber ans Eingemachte! Ich hoffe mein Guide hat dir gefallen und einige Denkblockaden haben sich gelöst ;-) Denn ich stelle immer wieder fest, dass einige beim Thema Landingpages ausflippen und sich das Ganze superkompliziert vorstellen. Natürlich darfst du es dir kompliziert machen, wenn du gerne möchtest – aber du musst eben nicht :D

Jetzt bist du dran: Welches Landingpages setzt du in deinem Business schon ein und wie sind deine Erfahrungen damit? Hinterlasse gern einen Kommentar … Aber bitte verzichte auf das Posten von Links zu deiner Landingpage „zu Demonstrationszwecken“, danke ;-)

PS: Dieser Beitrag enthält Affiliatelinks. Das bedeutet: Wenn du das verlinkte Produkt kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich bleibt der Preis natürlich unverändert :) Und ich empfehle immer noch Produkte, hinter denen ich 100% stehe!

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