10 verdammt gute Gründe warum du deine E-Mail-Liste aufbauen solltest

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Dass man als Unternehmer eine E-Mail-Liste aufbauen soll, davon hast du wahrscheinlich schon gehört. Dennoch fragst du dich vielleicht: „Reicht es nicht, wenn ich in den sozialen Netzwerken aktiv bin?“

Die simple Antwort ist: Nein, das reicht nicht. Zumindest dann nicht, wenn du online tatsächlich Kunden gewinnen und Umsatz erzielen willst.

Lass uns also gemeinsam schauen warum dein Business eine E-Mail-Liste braucht und warum Social Media Marketing allein nicht ausreicht.

Grund 1: Direkter Verkauf funktioniert in den sozialen Netzwerken nur selten.

Fast alle Unternehmen haben es äußerst schwer in den sozialen Netzwerken Produkte oder Dienstleistungen direkt zu verkaufen. Mit „direkt“ meine ich: Du machst ein Posting, in dem du auf deine Verkaufsseite verlinkst, und dein Facebook-Fan oder Twitter-Follower kauft dein Produkt.

Warum funktioniert das nicht? Der Grund ist einfach: Menschen nutzen soziale Netzwerke in der Regel nicht zum Einkaufen. Werbung wird in den meisten Social Media-Netzwerken von den Nutzern sogar als störend empfunden.

In dieser Statistik kannst du sehr gut sehen: Menschen verwenden soziale Netzwerke in erster Linie um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Der Nutzungsgrund „Informationskanal über Marken, Produkte und Dienstleistungen“ kommt erst an fünfter Stelle.

Falls du schon einmal eine Verkaufsseite für ein Angebot von dir bei Facebook gepostet hast, und kein Kunde dadurch zustande kam, kann ich dich also beruhigen: Das ist normal und funktioniert nur in den seltensten Fällen. Deshalb muss man Social Media Marketing anders angehen. Mehr dazu im Fazit.

Schickst du hingegen eine gut geschriebene E-Mail an deinen E-Mail-Verteiler – und ist dieser gut gepflegt – wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit Verkäufe erzielen.

Grund 2: In den sozialen Netzwerken sieht nicht jeder deine Posts.

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Instagram sind letztlich externe Plattformen, die nicht dir gehören.

Was also passiert, wenn sich die Spielregeln ändern? Erst vor wenigen Wochen hat Facebook (mal wieder) angekündigt, die kostenlose Reichweite von Unternehmensbeiträgen weiter zu beschränken. Zwar ist es nach wie vor möglich eine gute Reichweite mit kostenlosen Beiträgen bei Facebook zu erreichen, aber es wird de facto immer schwieriger.

Auch bei Instagram wurde inzwischen ein Algorithmus implementiert, der nicht die aktuellsten, sondern die beliebtesten Fotos ganz oben in deiner Timeline anzeigt. Bei Pinterest gibt es schon seit Ende 2014 den “Smart Feed” mit der gleichen Funktion.

Somit wird es für dich als Unternehmer immer schwieriger, dass deine Beiträge von deinen potenziellen Kunden überhaupt gesehen werden.

Eine E-Mail-Liste ist aber deins. Keiner kann sie dir wegnehmen, keiner kann die Spielregeln ändern. Schickst du eine E-Mail an 500 Menschen in deinem Verteiler, weißt du genau, dass diese E-Mail an 500 Menschen zugestellt wird. Es ist niemand da, der deine E-Mail bewertet und sie anschließend nur an 50 Leute ausliefert … ;-)

Grund 3: Der Kontakt per E-Mail ist persönlicher und fördert den Vertrauensaufbau mehr.

Ich habe auf diesem Blog schon häufig betont, wie wichtig Vertrauensaufbau ist um erfolgreich online Kunden zu gewinnen. Mit einem Social Media-Posting richtest du dich in der Regel an alle deine Fans und Follower. Du schickst es raus und hoffst, dass möglichst viele davon deinen Beitrag sehen. Diese Art der Kommunikation ist relativ unpersönlich.

Eine E-Mail, am besten noch mit persönlicher Anrede, ist deutlich persönlicher. Sie fördert den Vertrauensaufbau mehr als Social Media-Beiträge das können. Warum? Weil der E-Mail-Posteingang der persönlichste Ort ist, den du online erreichen kannst.

Die meisten meiner Beratungskunden waren schon länger meine E-Mail-Abonnenten, bevor sie entschieden haben mit mir zu arbeiten.

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Grund 4: Du willst dich niemals ausschließlich auf eine externe Plattform verlassen.

Dass sich in den sozialen Netzwerken schnell die Spielregeln ändern können, habe ich schon erklärt.

Stell dir vor du hast eine Facebook-Seite (Fanpage) mit 10.000 Fans. Du erreichst recht viele davon mit deinen regelmäßigen Beiträgen. Vielleicht hast du auch Geld in die Hand genommen, um deine Fans aufzubauen und deine Beiträge zu pushen.

Und dann sperrt Facebook deine Fanpage. Einfach so.

Egal, ob deine Fanpage aus gutem Grund gesperrt wurde oder nicht: Fest steht, dass du von heute auf morgen – theoretisch – den Zugriff auf 10.000 potenzielle Kunden verlieren kannst, die du dir über lange Zeit mühevoll aufgebaut hast.

Zumindest dann, wenn du dich ausschließlich auf soziale Netzwerke verlässt. Damit meine ich natürlich nicht nur Facebook, doch gerade dort kam es schon häufiger zu kurzfristigen Sperrungen von Fanpages aus den verschiedensten Gründen.

Grund 5: 71% deiner Kunden wollen per E-Mail informiert werden.

Glaubst du nicht? Es gibt aber eine entsprechende Befragung, deren Ergebnisse du hier finden kannst.

Demnach haben 71% der Befragten angegeben, via Newsletter über Neuigkeiten auf dem Laufenden gehalten werden zu wollen.

Die Facebook-Page kommt erst auf Platz 6 mit nur 13% …

Grund 6: E-Mail-Marketing ist 40x effektiver als Facebook und Twitter zusammen.

Für mich einer der wichtigsten Gründe! E-Mail Marketing hat einen extrem hohen ROI, genau genommen den höchsten ROI im Online Marketing. Das kannst du hier nachlesen.

Keine Ahnung wovon ich rede? Also:

Der ROI ist der Return On Investment. Gemessen wird wie viel Umsatz herumkommt für einen ausgegebenen Euro, Dollar oder was auch immer. Beim E-Mail Marketing erhältst du 38$ pro ausgegebenem 1$, was sehr viel ist.

Dollar? Ja, das ist eine US-amerikanische Studie. Aber in Deutschland wird der Wert ähnlich sein, nicht umsonst setzen 93% der deutschen Unternehmen nach wie vor auf E-Mail Marketing (ebenfalls hier nachzulesen).

Grund 7: Du bleibst deinen Besuchern im Kopf.

Wenn jemand auf deine Website oder deinen Blog kommt und ihm gefällt was er sieht, denkt er vielleicht im ersten Moment: „Hey klasse, ich speichere mir die Seite ab …“. Dann speichert er deine Seite in den Favoriten in seinem Browser.

Aber mal ehrlich: Wer schaut regelmäßig seine Favoriten durch? (Ich jedenfalls nicht.) Und wer findet sich in seinem Favoriten-Chaos zu recht? (Ich schon lange nicht mehr.) Davon abgesehen: Viele Internetnutzer wissen gar nicht was Favoriten sind oder wie man sie speichert …

Abonniert ein Websitebesucher oder Blogleser aber deine E-Mails, kannst du ihn immer wieder an dich, deine neuen Inhalte oder aber auch an dein Angebot erinnern. Zumindest so lange, bis er sich austrägt. Dadurch bekommst du mehr Traffic auf deiner Website oder deinem Blog.

Auch hier wieder: Deine Beiträge in den sozialen Netzwerken zu verteilen, reicht nicht aus. Denn nur wenige deiner Fans und Follower werden diese Beiträge sehen. Siehe Grund 2.

Grund 8: Die meisten Websitebesucher kaufen nicht sofort.

99% aller Besucher deiner Website werden beim ersten Besuch nicht gleich bei dir kaufen: Sie haben schlichtweg (noch) keinen Bedarf an deinem Angebot oder vertrauen dir noch nicht genug. Das ist total normal, also keine Bange!

Aber es könnte sein, dass der Bedarf bei deinen Websitebesuchern zu einem späteren Zeitpunkt entsteht – und dann willst du doch derjenige sein, bei dem sie kaufen, oder? Auch hierfür eignen sich regelmäßige „Erinnerungen“ (hochwertige Inhalte!) an, die du deinen Lesern per E-Mail zukommen lässt. Denn dass sie sich nach ein paar Wochen, Monaten oder Jahren noch an deine tolle Website oder deinen Blog erinnern, geschweige denn an die entsprechende Webadresse, ist doch eher unwahrscheinlich …

Außerdem kannst du mit regelmäßigen E-Mails Beziehungen zu deinen E-Mail-Abonnenten aufn, also zu deinen potenziellen Kunden. Ist das Vertrauen da, werden sie Kunden bei dir.

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Grund 9: E-Mail wird von fast 75% der deutschen Internetnutzer verwendet.

Sagt dir RSS etwas? Das ist eine Möglichkeit Blogartikel zu abonnieren, mit Hilfe eines so genannten RSS-Readers wie Feedly. Warum ich dir das erzähle? Weil ich weiß, dass viele Menschen noch nie von RSS gehört haben und es demzufolge auch nicht nutzen.

E-Mail kennt aber jeder – und so gut wie jeder, der einen Internetanschluss hat und regelmäßig online geht, nutzt E-Mails und kann ein E-Mail-Postfach bedienen. In Deutschland sind mehr als 81% der Internetnutzer auch E-Mail-Nutzer.

Verlasse dich also nicht darauf, dass neue Leser deinen Blog per RSS abonnieren (oder wissen, wie man eine Webadresse als Favorit im Browser speichert) ;-)

Grund 10: E-Mails sind für viele Internetnutzer der Kommunikationskanal Nummer 1.

Und das gilt nicht nur für „ältere“ Internetnutzer. Auch ich selbst kommuniziere in den allermeisten Fällen per E-Mail. Ich telefoniere relativ selten, manchmal nutze ich noch den Facebook-Chat, Google Hangouts oder Skype. Aber am besten bin ich per E-Mail erreichbar – und das wird bestimmt auch vielen anderen Menschen so gehen.

E-Mails haben für uns Unternehmer auch den Vorteil, dass wir sie abarbeiten können wann wir wollen, und sie uns dadurch nicht in unserem normalen Arbeitsablauf stören.

Fazit: Starte jetzt mit dem Aufbau deiner E-Mail-Liste

Ich denke das sind mehr als genug Gründe, warum der Aufbau deiner E-Mail-Liste wichtiger ist als Social Media. Solltest du deshalb sofort aufhören in den sozialen Netzwerken aktiv zu sein? Natürlich nicht.

Betrachte die sozialen Netzwerke als eine Möglichkeit Menschen auf deine Marke aufmerksam zu machen, die sie noch nicht kennen. Verlinke in den sozialen Netzwerken daher auf deine Blogartikel oder auf anderen kostenlosen Content, den du kreiert hast. Was aktuell ebenfalls sehr gut funktioniert, sind Livestreams und Videos.

Schicke deine Fans und Follower also lieber auf deine Website oder deinen Blog um Leads zu generieren, denn dort machst du sie zu E-Mail-Abonnenten. Deine Angebote verkaufst du dann über E-Mails oder über Webinare.

Übrigens: Auch wenn du noch keine Website hast, kannst du beginnen deine E-Mail-Liste aufzubauen. Dafür musst du Landingpages erstellen. Sogar wenn du noch nicht mal ein Angebot hast, kannst du schon beginnen. Und das empfehle ich dir dringend.

Und falls du jetzt beginnen willst, dir aber die Technik Angst macht: Mein Mailchimp-Kurs und mein ActiveCampaign-Kurs helfen dir dabei alles einzurichten. Mailchimp ist für den Start super geeignet, weil es für bis zu 2.000 Abonnenten kostenlos ist.

Jetzt bist du dran: Hast du schon begonnen deine E-Mail-Liste aufzubauen? Wenn nein, was hält dich noch ab? Hinterlasse bitte einen Kommentar :-)

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