7 Dinge, die du im Sommerloch für dein Business tun kannst

Online-Business: Mit diesen 7 Dingen nutzt du das Sommerloch sinnvoll

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Fürchtest du dich vor dem fiesen Sommerloch – die Zeit, in der ALLE Kunden WOCHENLANG im Urlaub sind? ;-) Nun, ganz so schlimm wird es garantiert nicht werden! Dennoch gibt es viele Dinge, die du im Sommerloch tun kannst, um dein Business in Schwung zu bringen und für die zweite Jahreshälfte fit zu machen.

Wozu das Ganze?

Ganz einfach:

Um einen Überblick über dein Business (oder Teile davon) zu bekommen – und um mal wieder einen richtigen Motivationskick zu erleben!

Übrigens: Ich selbst nutze meine Juli-Auszeit nicht nur zum Chillaxen, sondern eben auch für die Tipps, die ich dir heute gebe. Sie sind also aus der Praxis für die Praxis :-)

Jetzt gehts los:

7 Dinge, die du im Sommerloch für dein Business tun kannst

1. Angebotspalette checken

Fast jeder Selbständige kennt dieses Phänomen: Die anfangs so ausgeklügelte Angebotspalette franst nach und nach mehr aus. Oft nimmt man Gelegenheiten wahr, die Geld bringen, und schwups kommt ein Angebot dazu, das man für sein Business eigentlich nie geplant hatte. Mach dir also eine Liste deiner aktuellen Angebote und frag dich:

  • Welche meiner Angebote laufen gut, ohne, dass ich viel dafür tun muss?
  • Welcher meiner Angebote laufen mit Engagement von meiner Seite gut?
  • Welche laufen gar nicht – egal wie viel Aufwand ich für Kundenakquise, Marketing und Co. investiere?

Anschließend überlegst du dir, ob du vielleicht einige Angebote abstoßen und dich auf ein kleineres Portfolio konzentrieren solltest. Außerdem kann es auch sein, dass du in letzter Zeit häufig Anfragen für etwas bekommen hast, was du eigentlich nicht anbietest. Vielleicht möchtest du es mal mit etwas Neuem probieren? Dann plane es doch gleich für die zweite Jahreshälfte ein!

2. Businessreport erstellen

Neulich habe ich damit begonnen für mich einen Businessreport zu erstellen. Damit verschaffe ich mir eine Übersicht über folgende Kategorien:

  • Finanzen & Kunden. Hier habe ich meine Einnahmen in einer Tabelle zusammengefasst und auch analysiert, mit welchen Angeboten ich wie viel Prozent meiner Einnahmen erreiche. Das Ergebnis war eine Überraschung! Und auch die Zahl der von mir bis jetzt in diesem Jahr akquirierten Kunden kann sich sehen lassen.
    • Ausgaben. In dieser Kategorie habe ich grob (!) aufgelistet wie viel Geld ich monatlich für Online-Tools (Software) ausgebe, und wie viele Einnahmen ich für Weiterbildung, Coaching etc. investiert habe.
  • Assets. Assets sind deine Unternehmenswerte. Aber nicht sowas wie „Transparenz“ oder „Qualität“ – sondern Werte, für die jemand bezahlen würde, würde er dein Business kaufen. Das kann alles Mögliche sein, zum Beispiel von dir erstellter Content (Blogartikel, Audios, Videos …), sowie Arbeitsmaterialien (Webinare, Vorträge, Präsentationen, Arbeitsblätter, Seminarunterlagen, E-Books …) oder auch Medienberichte (Interviews, Gastartikel …). Und selbstverständlich die E-Mail-Adressen, die du schon erhalten hast! Hier bin ich zur Zeit noch dabei, denn diese Liste wird bei mir echt lang! ;-) Vergiss nicht: Deine Assets sind Werte! Werte, für die du Zeit und/oder Geld investiert hast. Werte, die langfristig auf deinen Erfolg einzahlen!
  • Angebot. Dieser Bereich umfasst das, was ich unter 1. eben schon ausgeführt habe.
  • Aktivitäten. Hier notiere ich welche Veranstaltungen ich im letzten halben Jahr besucht habe. Ich versuche auch einzuschätzen welche Events sich gelohnt haben und welche nicht. Hier muss man natürlich ein wenig Bauchgefühl einsetzen.

3. Ziele überprüfen

Kennst du das auch? Du stellst dir am Jahresbeginn ambitionierte Ziele – und spätestens drei Monate später weißt du schon gar nicht mehr, was du dir eigentlich für Ziele notiert hast. Geschweige denn, ob du schon längst welche erreicht hast, oder wie weit es bis dahin noch ist?! Dann kannst du das Sommerloch auch nutzen um deine Ziele zu überprüfen:

  • Welche Ziele hast du dir für den Rest des Jahres gesetzt?
  • Welche hast du schon erreicht?
  • Welche haben sich geändert?
  • Was für Aufgaben musst du in die Tat umsetzen, um deine Ziele zu erreichen?
  • Sind die Deadlines noch realistisch?

Über Zielsetzung werde ich noch mal im Detail schreiben – ich liebe dieses Thema! Hier dennoch ein Tipp: Setze dir nicht für all deine Ziele dieselbe Deadline, zum Beispiel den 31.12.. Sondern versuche die Deadlines etwas zu verteilen. So nimmst du dir den Stress, alles bis Jahresende zu wuppen.

4. Marketingplan erstellen

Du möchtest bis Jahresende noch ein neues Produkt an den Start bringen? Oder ein „altes“ Produkt etwas mehr pushen? Dann mach dir einen Marketingplan! Dieser enthält zum Beispiel:

  • Beschreibung des Angebots
  • Wunschkundenavatar(e)
  • Kanäle, über die promotet werden soll
  • Botschaften, die ausgesandt werden sollen
  • konkrete Zeitplanung (wann, was, wo, wie)

Denk daran:

Marketing ist kein Sprint, sondern eine Langstrecken-Disziplin.“

Martina Fuchs

Du solltest eben nicht mal eben schnell und hektisch Marketing machen, sondern geplant und mit Fokus! Die Vorbereitungen dafür kannst du im Sommerloch treffen.

5. Wunschkundenavatar(e) aktualisieren

Wenn du hier häufiger mitliest, weißt du inzwischen wie wichtig ein Wunschkundenavatar für deinen Online-Erfolg ist. Da du auf deiner Website nicht 1:1, sondern one to many kommunizierst, musst du wissen wen du ansprechen willst – das „wie“ leitet sich dann daraus ab. Überprüfe deinen Wunschkundenavatar, falls du schon einen hast. Wenn nicht, wird es Zeit einen zu erstellen.

Übrigens: Das ist eine Aufgabe, die recht viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Wenn du diese ernst nimmst (und das solltest du!), dann wirst du deinen Wunschkundenavatar auch immer wieder überarbeiten und anpassen. Je besser du deinen Wunschkunden kennenlernst und je mehr du über ihn erfährst, umso detaillierter kannst du deinen Wunschkundenavatar ausarbeiten. Und umso besser kannst du online genau die Menschen erreichen, mit denen du arbeiten möchtest.

6. Recherchen erledigen

Vielleicht geht es dir wie mir, und du sammelst innerhalb von Monaten viele Themen an, die du „eigentlich mal recherchieren willst“ ;-) Doch fehlt im Tagesgeschäft oft die Zeit, und Recherchen sind eben nicht immer die oberste Priorität.

Wenn du so eine Liste hast: Prima! Im Sommerloch hast du Zeit lange aufgeschobene Recherchen zu erledigen, oder sie an einen virtuellen persönlichen Assistenten auszulagern.

Wenn du keine solche Liste hast: Macht nix! Mach ein Brainstorming und überleg einfach mal, welche Recherchen dich zur Zeit am meisten weiterbringen würden.

Ich meine damit sowas wie:

  • Recherchen nach Themen, zum Beispiel für Blogartikel oder anderen Content
  • Recherchen nach Tools, z.B. CRM, Webinaranbieter, Landingpage-Tools usw.
  • Recherchen nach günstigeren/besseren Tools als die, die du bisher verwendest
  • Recherchen nach Weiterbildungen, Onlinekursen etc., die du machen willst
  • Recherchen nach Wettbewebern, ihren Websites, Angeboten usw.
  • Recherchen nach Vor-Ort-Events oder Online-Events, an denen du teilnehmen möchtest

Du siehst: Man kann eine ganze Menge recherchieren (lassen)! Man muss nur dran denken :-)

7. Blog auf Vordermann bringen

Das ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen im Sommerloch! Gerade in den letzten Tagen habe ich meinem anderen Blog, meinem Kreativblog, ein Makeover verpasst. Er hat nicht nur ein neues Design bekommen, sondern ich habe auch gleich die Seitenstruktur verbessert, Texte aktualisiert, veraltete Seiten und Beiträge gelöscht, dafür neue erstellt und so weiter.

Um deinen Blog auf Vordermann zu bringen, eignet sich übrigens ein Content Audit: Mach dir eine Liste aller deiner Blogartikel. Und dann überprüfe sie zum Beispiel auf Aktualität, auf Qualität oder auf Traffic: Blogartikel, die keinen Traffic bringen, kannst du löschen und dafür lieber einen neuen, besseren Artikel veröffentlichen.

Magst du zu diesem Thema mal einen ganzen Artikel lesen? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Mach das Sommerloch zum Produktivitätshoch!

Du siehst: Man kann auch im Sommerloch eine ganze Menge machen! Man muss nur seinen Fokus darauf richten, und es umsetzen. Klar, bei Temperaturen wie in den letzten Tagen ist das nicht immer einfach. Aber stell dir vor wie schön es wäre, wenn du in die zweite Jahreshälfte mit einem ganz konkreten „Schlachtplan“ gehst :-) Mich motiviert das jedenfalls total!

Und jetzt verrate mir in den Kommentaren:

  • Gibt es überhaupt ein Sommerloch? ;-)
  • Wie überbrückst du das Sommerloch?
  • Oder ohne Sommerloch: Was machst du im Sommer, um dein Business in Schwung zu bringen?


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