Launch-Zusammenfassung: 6 Dinge, die ich getan habe, um meinen zweiten 5-stelligen Launch zu erreichen

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Lesedauer: 5 Minuten
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Du willst online Kunden für deine Angebote wie Onlinekurse, Coachingprogramme oder Services gewinnen? Dann musst du lernen, wie man erfolgreich launcht.

In diesem Artikel erfährst du, was ich im Dezember 2016 getan habe, um meinen zweiten 5-stelligen Launch zu erreichen und was die elementaren Bestandteile eines erfolgreichen Launches sind.

Mein Launch in Zahlen

Zunächst erst einmal: Was habe ich überhaupt gelauncht? Es war mein Onlineprogramm „Die Blogwerkstatt“ , das ich einmal im Jahr als Gruppenprogramm anbiete. In der Blogwerkstatt lernst du, wie du als Selbständiger, Unternehmer oder Freiberufler einen Blog aufbaust, der deine E-Mail-Liste füllt und dir regelmäßig Kunden bringt.

Gruppenprogramm bedeutet bei mir, dass eine Gruppe Teilnehmer gemeinsam startet und während der Kurslaufzeit intensiv durch mich begleitet und unterstützt wird. Auch gibt es dabei zweiwöchentliche Gruppen-Coachings mit mir.

Jetzt aber weiter im Text.

Im Launchzeitraum, der vom 5. Dezember (open cart) bis 15. Dezember 2016 (close cart) ging, konnte ich 32 Teilnehmer für mein Onlineprogramm gewinnen. Es gab verschiedene Preise (dazu später mehr) sowie am Ende die Möglichkeit einer Ratenzahlung. Letztendlich brachte dieser Launch mir einen Netto-Umsatz von 14.547 Euro ein.

Und da ich hier vollkommen transparent sein möchte: Es gab vor Ende des 14-tägigen Rückgabezeitraums auch 2 Rückgaben. Beide jedoch nicht aufgrund meines Kurses, sondern aus anderen Gründen. Letztlich blieb somit ein Netto-Umsatz von 13.504 Euro übrig.

Davon muss man natürlich noch die Kosten abziehen, vor allem die 7,9 Prozent plus 1 Euro je Transaktion, die Digistore24 für die Kaufabwicklung erhält. Und klar, die Einnahmen müssen auch noch versteuert werden. 🙂 Netto-Umsatz ist niemals gleich Gewinn!

Insgesamt bin ich trotzdem absolut zufrieden. Eigentlich bin ich sogar positiv überrascht! Denn es war schon der fünfte Launch der Blogwerkstatt, jedoch der erste, der so erfolgreich war – sowohl bezüglich des Umsatzes als auch der Teilnehmeranzahl. Alles in allem war es übrigens mein siebter Launch.

Die Bausteine meiner Verkaufsstrategie

  1. Viele E-Mails an meine Liste schicken

Eine gute E-Mail-Serie an deine E-Mail-Liste ist der wichtigste Baustein für einen erfolgreichen Launch. Und ja, du schickst in einem kurzen Zeitraum weit mehr E-Mails, als du es normalerweise tust. Und nochmal ja, dabei muss man auch manchmal seine Komfortzone verlassen. 🙂 Und, ganz wichtig, dabei müssen einem die Abmeldungen am A…llerwertesten vorbeigehen. Wenn man die persönlich nimmt, kann man nämlich kein erfolgreiches Online-Business aufbauen.

Auch beim Blogwerkstatt-Launch im Dezember habe ich wieder mehrere E-Mails an meine Liste geschickt. Insgesamt gab es 7 E-Mails an verschiedene Segmente meiner Liste, die über den gesamten Launchzeitraum von 11 Tagen verteilt verschickt wurden. Da ich das gerade lese, merke ich, es hätten ruhig noch mehr E-Mails sein können. 😉

  1. Facebook-Anzeigen schalten

Falls du denkst, dass man nur 5-stellig launchen kann, wenn man einen Haufen Geld für Facebook-Anzeigen ausgibt, kann ich dich beruhigen: Muss man nicht. Allerdings können Facebook-Anzeigen sehr hilfreich sein, wenn sie strategisch eingesetzt werden.

Auch bei diesem Launch habe ich wieder Facebook-Anzeigen eingesetzt, aber nur in Maßen. Ich startete bereits Anfang November mit einer Conversion-Anzeige, über die mein Arbeitsblatt „50 Artikelideen in 10 min.“ heruntergeladen werden konnte. Darüber kamen 59 Anmeldungen. Diese Kampagne hat mich insgesamt 71,78 Euro gekostet.

Ebenfalls bereits im November schaltete ich für ein paar Tage eine Traffic-Anzeige mit dem Ziel „Klicks auf Links“ auf meinen Blogartikel „Wie du mit einem Blog mehr Kunden gewinnst“. Diese war mit 0,36 Euro pro Klick vergleichsweise teuer, weshalb ich sie wieder abgeschaltet habe. Insgesamt habe ich für diese Kampagne 13,70 Euro ausgegeben.

Die wichtigste Facebook-Anzeige in diesem Launch war jedoch die Retargeting-Anzeige. Diese Anzeige wurde nur Leuten gezeigt, die zuvor schon auf der Blogwerkstatt-Salespage gewesen waren, aber nicht gekauft hatten. Für die Kampagne habe ich insgesamt 38,22 Euro investiert.

Nicht weniger als 4 (!) Leute haben „Die Blogwerkstatt“ nach einem Klick auf die Anzeige gekauft, was einem Gesamtumsatz zwischen 1.588 Euro und 2.730 Euro entspricht – je nachdem, zu welchen Konditionen gekauft wurde. Gehen wir von dem Fall aus, dass alle 4 zum Frühbucherpreis gebucht haben, hat mich die Anzeige pro Verkauf 9,55 Euro gekostet. Also 9,55 Euro Kosten, aber 397 Euro Umsatz und das mal 4 – ein super Ergebnis!

Zusammengefasst habe ich bei diesem Launch also lediglich 123,70 Euro für Facebook-Anzeigen ausgegeben.

  1. Verschiedene Preise offerieren

Da dies schon der fünfte Blogwerkstatt-Launch war, war ich bezüglich der Preise schon recht sicher und musste weniger experimentieren. Dieses Mal gab es im Grunde nur 2 verschiedene Preise:

Frühbucherpreis: 397 Euro zzgl. MwSt.

Normalpreis: 497 Euro zzgl. MwSt.

Wie bei jedem Launch war es auch hier wieder so, dass die Verkäufe kurz vor Ende des Frühbucherpreises stark anstiegen. Danach kam eine Weile nichts, was an sich total normal ist. Manchmal fragt man sich trotzdem: „Hmmm, ob die Leute auch zum eigentlichen Preis kaufen?“ Doch meine Sorgen in der Hinsicht waren glücklicherweise unbegründet.

  1. Eine Ratenzahlung anbieten

Das war neu! Bisher war es so, dass es bei meinen Launches entweder gar keine Ratenzahlung gab oder dass man die Ratenzahlungsoption von Anfang an beim Buchen auswählen konnte.

Dieses Mal habe ich eine ganz neue Strategie ausprobiert: Ich habe erst mal gar keine Ratenzahlung angeboten. Und dann, nach dem offiziellen Verkaufsstopp, habe ich „Die Blogwerkstatt“ noch mal für 48 Stunden mit Ratenzahlungsoption geöffnet. Dadurch kamen 7 Verkäufe zustande, die ich ohne dieses Angebot nicht gehabt hätte. Eine Kundin hat ihr Rückgaberecht in Anspruch genommen, weil sie die Raten doch nicht zahlen konnte. Bleiben also 6 mal 546 Euro und somit 3.276 Euro Umsatz mehr durch diesen Kniff.

Diese Option ist also definitiv etwas, das ich in Zukunft wieder nutzen werde, wenn auch nicht für jeden Launch. Aber ab einem Preis von 500 Euro aufwärts sollte man schon überlegen, ob man eine Ratenzahlung anbietet.

Du hast jetzt schon eine ganze Menge darüber erfahren was ich getan habe, um meinen zweiten 5-stelligen Launch zu erreichen. In diesem Video habe ich es umgedreht und erzähle dir, was ich alles NICHT getan habe (und trotzdem erfolgreich war):

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  1. Live-Videos auf Facebook

Da ich diesen Launch von Anfang an als „Soft Launch“ geplant hatte, gab es keine Webinare, keine Challenge und so weiter. Aber was ich eingebaut habe, waren 3 relativ spontane Live-Übertragungen bei Facebook:

Die 5 größten Mythen übers Bloggen

Wie ein Blog dir Kunden bringt

Die Blogwerkstatt – Deine Fragen beantwortet

Die ersten beiden waren eher inhaltlicher Natur, das heißt, ich habe viel erklärt und Tipps gegeben. Im dritten ging es wirklich um „Die Blogwerkstatt“. Das war ein klassischer Q&A-Call, in dem ich Fragen beantwortet habe, die mir in den Tagen zuvor häufig gestellt wurden.

Alle drei Videos sind als Aufzeichnungen verfügbar, du musst nur auf einen der Links klicken.

  1. Meine Facebook-Gruppe einbeziehen

Seit Herbst 2016 habe ich eine öffentliche, kostenlose Facebook-Gruppe für Selbständige, Unternehmer und Freiberufler, die ihr Expertenwissen in digitale Produkte und Programme verpacken wollen. Du kannst gerne hier Mitglied werden, ich freu mich auf dich. 🙂

Da es meine eigene Facebook-Gruppe ist, weise ich dort natürlich auf Aktionen oder Angebote von mir hin. Auch meine Facebook-Lives habe ich in meiner Gruppe geteilt oder bei wichtigen Terminen Bescheid gegeben (Ende des Frühbucherpreises, Ende der Anmeldung …).

Das war, genau wie bei meinem Listenzauber-Launch im Herbst 2016, sehr hilfreich und sicherlich eine Strategie, die ich weiterhin verfolgen werde. Denn ich gehe davon aus, dass meine Kunden sowie meine Fans und Follower auch deshalb in meiner kostenlosen Gruppe sind, weil sie von mir hören wollen.

Bei einem Launch ist es einfach wichtig, dass deine Kunden auf allen möglichen Kanälen an dein Angebot erinnert werden, damit sie es nicht vergessen. Insbesondere dann, wenn dein Angebot nur für kurze Zeit verfügbar ist. Also überlege dir vorher, wie du während deines Launches omnipräsent sein kannst, ok?

Ich hoffe, dieser Artikel hat dir einen Überblick über verschiedene Bausteine einer Strategie gegeben, die deinen Launch erfolgreich machen. Und nun viel Erfolg bei deinem ersten (oder nächsten) Launch!

Weitere Ressourcen

Lade dir meine 90-Tage-Launch-Checkliste kostenlos herunter.

Du willst vor deinem ersten Launch deine E-Mail-Liste füllen? Hol dir meinen Onlinekurs Listenzauber.

19 Gedanken zu „Launch-Zusammenfassung: 6 Dinge, die ich getan habe, um meinen zweiten 5-stelligen Launch zu erreichen“

  1. Hallo Katharina,
    Du hebst Dich wohltuend von den ganzen Männern im Online-Marketing ab, die sich gern vor südlicher Kulisse filmen, mit tonnenweisen Leads und Umsätzen prahlen und nur halb so konkrete Tipps geben wie Du.
    Ich bin seit einem Jahr nebenberuflich im B2B-Online-Marketing unterwegs – Deine Tipps sind echt inspirierend!

      1. Hallo Heide,

        genau den selben Gedanken hatte ich auch gerade und ich genieße die Abwesenheit von Superlativen und offensichtlichen Semilügen – was Studie X wiedermal für ein atemberaubendes Y herausgefunden hat und man das SOFORT umsetzen muss, da man sonst eines grausamen Todes stirbt.

        Habe hier und da auch viel gelernt, aber mir war die Herangehensweise oft eine Spur zu Selbstverliebt, ja fast schon teilweise verblendet das es nichts anderes mehr geben würde.

        Also kann Katharina hier nur meine Zustimmung geben, es ist angenehm und funktioniert trotzdem 😉

    1. Ganz lieben Dank! Ich lasse mich selbst von solchen Fallstudien auch total gern inspirieren, daher wollte ich sowas auch mal schreiben.

  2. Liebe Katharina
    Bei dir weiss man immer, woran man ist. Du versprichst nicht das Blaue vom
    Himmel, sondern machst deutlich, was an Strategie und Aufwand hinter einem
    erfolgreichen online Business steckt.
    Du lässt einen hautnah an deinen strategischen Umsetzungen teilnehmen, daher sind sie bei gutem Willen auch umsetzbar.
    Dafür danke ich dir herzlich.
    Herzliche Grüsse
    Christoph

  3. Danke für Deine Artikel und speziell für diesen Artikel. Ich habe wirklich lange nach jemandem gesucht dem ich folgen kann und der so anders ist, als die ganzen Typen auf Facebook, die mit 6000 Fachbegriffen vor ihren Sportwagen mit ihren megaschnellen Erfolgen (ohne finanzielle Investion natürlich) im Onlinemarketingbereich angeben….

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